<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Österreichischer Städtebund Newsfeed</title>
		<link>http://www.staedtebund.gv.at/</link>
		<description>Aktuelles</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Österreichischer Städtebund Newsfeed</title>
			<url>http://www.staedtebund.gv.at/fileadmin/tt_news_article.gif</url>
			<link>http://www.staedtebund.gv.at/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>Aktuelles</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Mon, 21 Dec 2009 10:15:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Kommunalsteuer - Geschäftsführung durch Drittgesellschaften</title>
			<link>http://www.staedtebund.gv.at/index.php?id=8510&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=115805</link>
			<description>Die vielen Gestaltungsformen im Zusammenhang mit der Geschäftsführung von Unternehmen waren zuletzt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die vielen Gestaltungsformen im Zusammenhang mit der Geschäftsführung von Unternehmen waren zuletzt nicht von außersteuerlichen Gründen, sondern von der Intention geprägt, möglichst steuerschonend zu agieren, wobei dies mitunter rechtlich einem Missbrauch von Gestaltungsformen nahe kam. Das Bundesministerium für Finanzen sah sich daher veranlasst, die Einkommensteuerrichtlinien entsprechend zu adaptieren, was zu unterschiedlichen Reaktionen seitens der rechtsfreundlichen Vertretung der Steuerpflichtigen führte. Im Rahmen der kurzen, vorliegenden Rechtsabhandlung soll nun versucht werden, unter Einbeziehung der herrschenden Rechtslehre und Rechtsprechung pro und contra hinsichtlich der zivilrechtlichen Gestaltungsformen und der steuerrechtlichen Konsequenzen abzuwägen.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 10:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Housing First – Ein neuer Weg aus der Armut</title>
			<link>http://www.staedtebund.gv.at/index.php?id=8510&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=113436</link>
			<description>Fast 300.000 Armutsgefährdete in Österreich bezeichnen ihre Wohnkosten als sehr starke Belastung....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vor Kurzem diskutierte in Klagenfurt ein internationales Fachpublikum bestehend aus über 80 ExpertInnen und Betroffenen zum Thema „Wohnungsnot beenden – heißt Armut bekämpfen“. Die Veranstaltung fand am 30. September 2009 im Rahmen der europäischen Initiative „AURORA plus – Neue Wege aus der Armut“ statt. Große Beachtung fanden dabei die Referate von Volker Busch-Geertsema, dem Leiter des European Observatory on Homelessness und Wessel de Vries von Discus Amsterdam zum Thema Housing First. <br />Dies ist ein Programm, mit dem Wohnungslose direkt in bezahlbaren und dauerhaften Wohnraum gebracht werden, ohne eine vorherige Erlangung von „Wohnfähigkeit“ zur Bedingung zu machen, wie dies in Österreich zumeist erforderlich ist. Persönliche Hilfen werden angeboten, aber ihre Annahme ist freiwillig. Der Ansatz kommt aus den USA. Auch Beispiele aus Europa zeigen, dass Wohnstabilität nach 24 Monaten selbst bei Personen mit Doppeldiagnosen und ohne Betreuungsverpflichtung höher ist und seltener Wohnungslosigkeit eintritt als bei Kontrollgruppen mit einer Abstinenzvoraussetzung. Volker Busch-Geertsema wies aber darauf hin, dass aufsuchende (pro-aktive) und qualifizierte persönliche Hilfen, ebenso wie ein rechtlich gesichertes Wohnverhältnis, zu den Grundvoraussetzungen gehören, dass Wohnungslose mit entsprechendem Bedarf ihr Wohnverhältnis auf Dauer erhalten können. <br />Weiteres Ergebnis der Veranstaltung war die Notwendigkeit, nationale Strategien gegen Wohnungslosigkeit zu entwickeln. Länder wie Finnland oder Norwegen haben sich die Beendigung von Wohnungslosigkeit national zum Ziel gesetzt. Finnland wird alleine dafür bis 2015 jährlich 20 Millionen Euro investieren. Weitere 17 Millionen Euro werden von der staatlichen Lotteriegesellschaft zur Verfügung gestellt. Generelle Trends aller dieser Strategien sind einerseits eine starke Betonung von Prävention, eine deutliche Reduzierung der Aufenthaltsdauer in Notunterbringungen und Übergangsunterkünften sowie eine Qualitätsverbesserung der Unterbringung und der Beratungs- und Betreuungsangebote andererseits. <br />Viel Beifall fand das Referat von Karl Wurm, dem Obmann des gbv. Dieser wies neben der Wichtigkeit der Zweckbindung der Wohnbauförderung auf die Notwendigkeit der Integration sozialer Kriterien bei Bauträgerwettbewerben hin. Dazu ist allerdings eine längere Planungsphase erforderlich. Karl Wurm rief die VertreterInnen der Wohnungslosenhilfe zu neuen Allianzen zwischen der Wohnungswirtschaft und der Wohnungslosenhilfe auf. Dies wurde von den anwesenden VertreterInnen der sozialen Organisationen mit großem Applaus aufgenommen. Zur Lösung von Wohnungsnot sind neue Allianzen zwischen den Gemeinden/Städten, der Wohnungswirtschaft und den sozialen Organisationen unter Einbeziehung der Sichtweise von Armut und sozialer Ausgrenzung Betroffener notwendig.<br /><br />Weitere Informationen unter: www.aurora-austria.eu<br /><br />Veranstaltungshinweis: Graz, 26. November 2009: AURORA plus Workshop „Neue Wege aus der Frauenarmut“.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinderbetreuung NEU bietet Wahlfreiheit und soziale Balance</title>
			<link>http://www.staedtebund.gv.at/index.php?id=8510&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=113437</link>
			<description>Dr. Thomas Weninger
Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nach der erfolgreichen Einführung des Gratiskindergartens und dem alljährlichen Schulanfang möchte ich unseren Städten und Gemeinden ein besonderes Lob aussprechen, die diese Aufgabe hervorragend gemeistert und einen wichtigen sozialpolitischen und pädagogischen Schritt mitgetragen haben.<br />Eine Untersuchung des renommierten kommunalwissenschaftlichen Instituts KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung zeigt, dass die Betreuungsquote in den  Städten mit 50.000 und mehr EinwohnerInnen die höchste in Österreich ist. Hier werden 40,2% aller Kinder bis zum 9. Lebensjahr in Kinderkrippen, Kindergärten oder Horten betreut. Dieser Wert liegt klar über dem Österreichdurchschnitt (33,2%). <br />Städte mit 20.001 bis 50.000 EinwohnerInnen weisen eine Betreuungsquote von 33,8% auf, liegen also über dem österreichweiten Durchschnitt. Bei Städten mit 10.001 bis 20.000 EinwohnerInnen beträgt die Betreuungsquote 32,2%. Der Ausbau von Kinderbetreuung ist ein ganz zentraler Schlüssel zur Erreichung von frauen-, aber auch arbeitsmarktpolitischen Zielen.<br />Bei allen Überlegungen ist natürlich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – vor allem für Frauen – an oberster Stelle. Wie der Vereinbarkeitsindikator der Arbeiterkammer belegt, sind bereits jetzt 78% der Kindergärten mit einer vollen Berufstätigkeit vereinbar. <br />Es liegt auf der Hand, dass Maßnahmen wie der beitragsfreie Kindergarten viel Geld kosten, doch diese finanziellen Mittel bringen wir für die Zukunft unserer Kinder auf. Die vorschulische Bildung ist ein zentraler Meilenstein für die Entwicklung unserer Gesellschaft. <br />Internationale Studien belegen, dass die pädagogische Frühförderung von Kindern eine unbezahlbare Investition in unseren Nachwuchs darstellt und unmittelbaren Nutzen in den Bereichen emotionale Gesundheit, akademische Bildung und soziales Verhalten bringt. So können unterschiedliche Talente nicht nur früh erkannt, sondern auch entsprechend gefördert werden.<br />Unsere Städte sind Bildungsstandorte und Wirtschaftsmotor zugleich und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Wissensgesellschaft von heute. <br />Der Österreichische Städtebund ist bereits vor Jahren für ein verpflichtendes Kindergartenjahr eingetreten. Mit Herbstbeginn haben unsere Städte und Gemeinden einmal mehr bewiesen, dass sie trotz aller finanzieller Restriktionen die Herausforderungen der gesellschaftlichen Entwicklung im 21. Jahrhundert meistern. Als Österreichischer Städtebund wollen wir zur Vernetzung und Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden beitragen, um vor allem ein großes Ziel zu erreichen: die Talente und Stärken unserer Kinder  zu entdecken und adäquat zu fördern! <br />Im Übrigen bin ich der Meinung: Österreich braucht starke Städte, Europa braucht starke Städte!</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Soziales und Integration</title>
			<link>http://www.staedtebund.gv.at/index.php?id=8510&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=113438</link>
			<description>Bürgermeister Dr. Michael Häupl
Präsident des Österreichischen Städtebundes</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Viele soziale Aufgaben werden zunehmend vom Bund auf Länder, Städte und Gemeinden verlagert. Das bringt die Städte und Gemeinden mitunter in eine prekäre Situation – schließlich wollen und müssen sie die Grundversorgung sicherstellen. Speziell in der Armutsbekämpfung sowie Pflege- und Altenbetreuung sind in den nächsten Jahren qualitative und finanzielle Lücken zu schließen. Die ohnehin schon durch die Wirtschaftskrise angespannten Finanzkassen werden dadurch noch stärker belastet – der Spielraum der Gemeinden wird extrem eingeengt. <br />Ein Umdenken wird in vieler Hinsicht notwendig sein, eine strukturelle Optimierung unabwendbar. Wir müssen „interdisziplinär denken“, wenn wir mit wenig finanziellen Mitteln das Beste für Städte und Gemeinden bewirken wollen. <br /><br /><b>Bund muss die Last mittragen</b><br />Der Österreichische Städtebund fordert eine höhere finanzielle Beteiligung des Bundes an den sozialen Ausgaben insbesondere auch im Bereich der Armutsbekämpfung, Integration und der Seniorenarbeit. Im Regierungsprogramm der aktuellen Bundesregierung ist die Einrichtung eines staatlichen Pflegefonds vorgesehen. Ein Ansatz in die richtige Richtung. Österreichs Städte treten bereits seit Jahren für eine solidarische Pflegesicherung ein. <br />Qualitätsstandards für Pflegeleistungen und eine Neuregelung der organisatorischen Struktur im Pflegebereich wären ebenso von Bedeutung. Auch im Bereich der Integration gibt es viel zu tun. So ist die derzeitige Verknüpfung von innerer Sicherheit und Integration nicht optimal. Viele Städte und Gemeinden stellen sich den Herausforderungen der Integration von ZuwanderInnen mit großem Engagement. Integrationsarbeit ist dabei insbesondere in jenen Kommunen erfolgreich, die MigrantInnen mit ihren unterschiedlichen Potenzialen vor allem als Gewinn und eine Chance für das gesamte Gemeinwesen begreifen. <br />Integration ist eine Querschnittsmaterie. Ohne konkrete Ausformulierung der Zuständigkeiten im jeweiligen Handlungsfeld fehlen die Verbindlichkeiten, und damit ist auch die Umsetzung mehr als gefährdet. Der Großteil der Integrationsarbeit wird von Städten und Gemeinden geleistet. Ohne zusätzliche finanzielle Mittel des Bundes ist die Umsetzung eines Nationalen Aktionsplans (NAP) in den Städten und Gemeinden nicht denkbar.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010</title>
			<link>http://www.staedtebund.gv.at/index.php?id=8510&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=113435</link>
			<description>Die Vorbereitungsarbeiten in Österreich für das Armutsjahr 2010 laufen auf Hochtouren. Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Seit 1983 initiiert die Europäische Union jedes Jahr eine große Sensibilisierungsaktion unter dem Namen „Europäisches Jahr“, das die europäischen Bürgerinnen und Bürger informieren und den Dialog mit ihnen fördern soll. <br />2010 wurde zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung erklärt; die Union stellt dafür insgesamt Kofinanzierungsmittel in Höhe von 17 Millionen Euro zur Verfügung. <br />Der österreichische Anteil beträgt rund 255.000 Euro; als nationale Durchführungsstelle fungiert die Abteilung für Grundsatzfragen und Koordination in EU-Angelegenheiten des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK).<br /><br /><b>Die Schwerpunkte </b><br />Zur koordinierten Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Europäischen Jahres waren die Mitgliedstaaten aufgerufen, nationale Programme zu erstellen. Die Themenschwerpunkte1, die sich Österreich für das Europäische Jahr gesetzt hat, sind:<br />•	Förderung von integrativen Arbeitsmärkten und integrierten Ansätzen zur aktiven Eingliederung;<br />•	Teilhabe am gesellschaftlichen Leben;<br />•	Sicherstellung des Zugangs zu angemessenen Ressourcen und Leistungen;<br />•	Förderung der sozialen Eingliederung durch Bildung und Weiterbildung.<br />Zur möglichst breiten Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure hat das BMASK einen Aufruf zur Einreichung von Projekten zum Schwerpunktthema „Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“ unternommen und zahlreiche interessante Projektvorschläge für sozial benachteiligte Personen von Seiten gemeinnütziger Organisationen und öffentlicher Institutionen erhalten. Es wird nun versucht, durch die Auswahl einer möglichst bunten und vielfältigen Palette an Projekten dem multidimensionalen Charakter von Armut bestmöglich zu entsprechen. <br />Darüber hinaus plant das BMASK eine Eröffnungsveranstaltung im Vorfeld der 8. Österreichischen Armutskonferenz am 22. Februar 2010 in Salzburg sowie eine Schlussveranstaltung im November 2010 in Wien. Zur bestmöglichen Information und Einbindung von Medienvertreterinnen und -vertretern werden außerdem Medienworkshops stattfinden, die zur Sensibilisierung für das Thema und möglichst aktiven Berichterstattung beitragen sollen. <br />Im Rahmen der geplanten Veranstaltungen, aber auch darüber hinaus werden prominente Österreicherinnen und Österreicher sowie von Armut betroffene Menschen die Rolle von Botschafterinnen und Botschaftern gegen Armut und soziale Ausgrenzung wahrnehmen und von ihren Erfahrungen bzw. Aktivitäten berichten.<br /><br /><b>Regionale Vernetzungstreffen </b><br />Ebenfalls im Auftrag des BMASK sollen im Laufe des Armutsjahrs 2010 drei regionale Vernetzungstreffen stattfinden. Ziel dieser Initiative ist es, den Erfahrungsaustausch zwischen interessierten regionalen und lokalen Akteuren zu fördern und durch das Angebot von Beratungs- und Unterstützungsleistungen ausgewiesener Expertinnen und Experten zur Entwicklung regionaler Strategiepläne zur Armutsbekämpfung beizutragen. Die unterstützenden organisatorischen und inhaltlichen Leistungen werden gemeinsam mit dem Zentrum für Soziale Innovation und der Armutskonferenz erbracht werden. Bestehende Beispiele derartiger Strategiepläne aus Österreich (wie z. B. in Graz), aber auch aus anderen EU-Ländern werden helfen, ähnliche Strategien auch in weiteren österreichischen Regionen zu entwickeln. Die Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung der Strategiepläne insbesondere hinsichtlich der Ziel- bzw. Schwerpunktsetzung sowie der Laufzeit verbleibt dabei selbstverständlich bei den Regionen.<br /><br /><b>Webtipp</b><br />Als Informations- und Kommunikationsplattform für das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung soll im Dezember 2009 eine eigene Website – www.2010gegenarmut.at – online gehen. Neben Informationen zum europäischen Armutsjahr und zu Armut allgemein soll die Website allen Akteurinnen und Akteuren die Möglichkeit bieten, ihre eigenen Veranstaltungen in den Veranstaltungskalender eintragen zu lassen und somit die Öffentlichkeit über alle Aktivitäten, die im Zeichen des Armutsjahrs 2010 stehen werden, bestmöglich zu informieren.<br />Die Teilnahme von Organisationen der Zivilgesellschaft, von Vereinigungen, die die Interessen in Armut lebender Menschen vertreten, von Betroffenen, von Sozialpartnern sowie lokalen und regionalen Behörden wird für den Erfolg des Europäischen Jahres 2010 und dessen Wirkung darüber hinaus von entscheidender Bedeutung sein. Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz beantwortet daher gerne jederzeit allfällige Fragen, die an die E-Mail-Adresse 2010gegenarmut@bmask.gv.at gerichtet werden können.<br /><br /><br />1  Das Österreichische Programm ist abrufbar unter: <a href="http://www.2010gegenarmut.at" target="_blank" >www.2010gegenarmut.at</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Liebe zasluzuje saygi!</title>
			<link>http://www.staedtebund.gv.at/index.php?id=8510&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=113434</link>
			<description>„Liebe verdient Respekt!“ – unter diesem Motto läuft seit Anfang Juni 2009 eine Plakatkampagne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Toleranz in der Gesellschaft ist zwar gewachsen, dennoch stoßen Lesben, Schwule, Bisexuelle und TransGender-Personen oft noch auf Ablehnung. Die Vorbehalte speisen sich nicht selten aus Unkenntnis und Unsicherheit. Es sind Vorurteile. Respekt fällt aber leichter, wenn man den anderen zumindest ein wenig kennt.<br />Viele Lesben, Schwule, Bisexuelle und TransGender-Personen sowie ihre Angehörigen sind in einem hohen Maß offenen und auch verdeckten Diskriminierungen ausgesetzt: Seien es Schwulen-/Lesben-„Witze“, die permanente Konfrontation mit unhaltbaren Vorurteilen und Zerrbildern, Beschimpfungen, Mobbing am Arbeitsplatz bis hin zu Drohungen und offener körperlicher Gewalt. <br />Der EUROBAROMETER 2008 reiht Diskriminierung auf der Grundlage der Homosexualität als zweithäufigste Form der Diskriminierung in der EU nach der Diskriminierung auf der Grundlage der ethnischen Herkunft.<br />Problematisch ist auch, dass viele Formen homophober Gewalt gar nicht bewusst als Diskriminierungen wahrgenommen werden. Gleichgeschlechtlich empfindende Menschen haben sich einerseits „daran gewöhnt“, benachteiligt zu werden, da die gesellschaftliche Diskriminierung von Lesben und Schwulen eine lange Geschichte aufweist. Andererseits sind – vor allem oft auch Jugendlichen – diskriminierende Aussagen gar nicht bewusst. „Wir wissen heute, dass die Selbstmordversuchsrate in Österreich bei Homosexuellen siebenmal so hoch ist als bei Heterosexuellen. Hauptursache ist die mangelnde familiäre, soziale und rechtliche Unterstützung! Über 90% aller Selbstmordversuche von gleichgeschlechtlich empfindenden Menschen geschehen im Alter zwischen 15 und 27 Jahren, also während des oft sehr schmerzhaft erlebten Coming-out-Prozesses“, formuliert Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstelle COURAGE, seine Besorgnis.<br /><br /><b>Kein Platz für Intoleranz und Homophobie in Wien</b><br />Die für Antidiskriminierung und gleichgeschlechtliche Lebensweisen zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger begrüßt die aus Berlin importierte Kampagne, die von der MA 17 (Integrations- und Diversitätsangelegenheiten) mitfinanziert wird: „Wien ist eine Stadt der Offenheit und des gegenseitigen Respekts. In Wien kann sich jede und jeder sein Lebens- und Liebesmodell frei wählen. Intoleranz und Homophobie sollen hier keinen Platz finden, Diskriminierungen aufgrund von sexueller Orientierung werden nicht toleriert. Dafür gibt es ein breites Bündnis zwischen der Stadtregierung, zahlreichen NGOs und engagierten BürgerInnen. Die aktuelle Kampagne leistet hier einen wichtigen Beitrag und verdient daher – genauso wie jede Form von Liebe – Aufmerksamkeit und Respekt.“<br /><br /><b>Jugendliche informieren und unterstützen</b><br />Diskriminierungen hinterlassen nicht selten Gefühle der Schuld und Scham bei den diskriminierten Personen, und viele fühlen sich damit alleine gelassen. „Die fehlende gesellschaftliche Auseinandersetzung mit homophoben Vorurteilen und antihomosexueller Gewalt verstärkt diese Gefühle und führt nicht selten zu Selbstwertkrisen, Depressionen, Angstzuständen, Einsamkeit und Isolation, bis hin zu Suizidversuchen“, führt Johannes Wahala aus. Hier setzen die mehrsprachigen Plakate für Respekt und Toleranz an: sie dienen als Ausgangspunkt, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, zu sensibilisieren, Informationen weiterzugeben und Vorurteile abzubauen. Im Rahmen der Kampagne wird aber auch versucht, MultiplikatorInnen aus den Bereichen Jugendarbeit und Schule, aber auch VertreterInnen der migrantischen Communitys auf das Thema aufmerksam zu machen und die AkteurInnen im Rahmen dieses Themas zu vernetzen.<br /><br /><b>Nationale und internationale Kooperation</b><br />Die Kampagne „Liebe verdient Respekt!“ ist aber auch ein gutes Beispiel für internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit: Ursprünglich wurde sie vom LSVD – Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg entwickelt und im März 2009 in Berlin präsentiert. In Kooperation mit dem LSVD hat die Beratungsstelle COURAGE die Sujets für Österreich adaptiert. Für die Umsetzung der Kampagne auf nationaler Ebene konnten der Verein Wiener Jugendzentren und wienXtra – Jugendinfo Wien gewonnen werden. Finanziert wird die Kampagne von den ProjektpartnerInnen und der MA 17, zuständig für Integrations- und Diversitätsangelegenheiten.<br />Detailinfos zur Kampagne: www.homophobie.at</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Über die Armut nebenan</title>
			<link>http://www.staedtebund.gv.at/index.php?id=8510&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=113433</link>
			<description>Rund 1,2 Millionen Menschen sind in Österreich armutsgefährdet – Tendenz steigend. Eine große...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Uns geht’s doch eh allen gut“ – scheint eine weitläufig verbreitete Meinung von Herr und Frau ÖsterreicherIn zu sein –, zumindest könnte man das meinen, wenn man samstagnachmittags auf einer der Einkaufsstraßen in den Städten Österreichs unterwegs ist. Wer würde schon vermuten, dass etwa 15% der Bevölkerung (rund 1,2 Millionen Menschen) armutsgefährdet sind, wenn ihr Haushaltseinkommen an oder unter der Armutseinkommensschwelle liegt, knapp ein Drittel von ihnen (rund 400.000 Personen) leben in direkter Armut, was bedeutet, dass sie sich mindestens zwei der folgenden, für die „NormalverbraucherInnen“ ganz gewöhnliche Dinge, nicht leisten können. Das wäre zum Beispiel, sich neue Kleidung kaufen zu können, die Wohnung warm zu halten, Miete oder Strom immer rechtzeitig zahlen zu können, jeden zweiten Tag Fisch, Fleisch oder Huhn zu essen, auch unerwartete Zahlungen tätigen zu können, einmal im Monat Verwandte oder Freunde zum Essen einladen zu können oder notwendige Arztbesuche für alle Familienmitglieder finanzieren zu können (vgl. EU-SILC 2009).<br />Vor allem Familien mit drei oder mehr Kindern, mit einem behinderten oder langzeitarbeitslosen Familienmitglied, Familien aus sogenannten Drittstaaten (nicht EWR), Einelternfamilien, aber auch allein lebende Männer und Frauen sind armutsgefährdet.<br /><br /><b>Mittelschicht nicht unbelastet</b><br />Eine Studie der Sozialökonomischen Forschungsstelle (SFS) zum Thema „(Familien-)Belastungen durch Selbstbehalte und Kostenbeiträge“ aus dem Jahr 2008 zeigt auf, wie stark auch Mittelschichtsfamilien von den zahlreichen Kostenbeiträgen und Selbstbehalten betroffen sind. Es sind viele kleine Summen, zum Beispiel der Eintritt ins städtische Bad, die Schullandwoche, die Tanzschule, aber auch der ECDL-Computerführerschein, die Zahnspange oder das Abholen vom Nachmittagsunterricht, die im Einzelnen nicht hoch erscheinen, die aber in Summe das Haushaltsbudget ziemlich stark belasten, insbesondere wenn mehrere Kinder in der Familie leben. Von einer Deckelung dieser Kostenbeiträge und Selbstbehalte, wie wir es seit einigen Jahren in der Krankenversicherung kennen, sind wir hier noch weit entfernt. <br /><br /><b>Spot on: Kinderbetreuung</b><br />Die Hälfte aller Kindertagesheime zum Beispiel in Wien wird von der Stadt Wien geführt; anders zum Beispiel in Niederösterreich: Hier ist das Land NÖ zu 82,3% Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen. Jede der zwei Lösungen weist Vor- und Nachteile in Sachen Kinderbetreuung auf. In Wien waren die Kindergartenplätze im Jahr 2008 wegen dem hohen Anteil an privaten und konfessionellen Anbietern insgesamt generell teurer als in Niederösterreich, zusätzlich dazu war und ist die Kinderbetreuung am Nachmittag in Kindergärten des Landes NÖ gratis. Die Stadt Wien bietet im Gegensatz dazu Kinderbetreuung auch für 0- bis 3-jährige Kinder an, in Niederösterreich können Kinder ab 21/2 Jahren einen Kindergarten besuchen. <br />Ab September 2009 ist auch die Betreuung in Kindertagesheimen der Stadt Wien für Familien mit Hauptwohnsitz Wien kostenlos. <br />Sind die Kinder älter als 6 Jahre, fallen jedoch in allen Ländern zum Teil relativ hohe Kosten an, z. B. wenn der Schulort nicht der Wohnort ist, aber am Schulort zu Mittag gegessen werden muss, oder was die Betreuung in Horten betrifft.<br /><br /><b>Leistbare Gesundheit</b><br />Auch in einem Land wie Österreich muss man sich Gesundheit erst einmal leisten können. Nicht nur Selbstbehalte, die aus zahnärztlichen Behandlungen, Krankenhausaufenthalten, Rezeptgebühren, Sehhilfen etc. anfallen, sind zu berücksichtigen, sondern auch gesundheitliche Ungleichheit, die indirekt finanziell bedingt ist. Das kann zum Beispiel das Leben in Wohnungen mit Mängeln, wie etwa Schimmel, hoher Geräusch- und Abgaspegel oder ständige Zugluft sein. <br />Auch die soziale Herkunft kann sich auf die Gesundheit auswirken, da Gesundheitsverhalten in Bezug auf Ernährung, Bewegung oder Alkoholkonsum von Eltern auf die Kinder weitergegeben wird. <br />MigrantInnen weisen generell, vor allem aber mit steigendem Alter, einen weitaus schlechteren Gesundheitszustand als die inländische Bevölkerung auf. Zusätzlich nehmen sie weniger gesundheitliche Leistungen in Anspruch. Gründe dafür dürften sprachliche Barrieren, Informationsmangel, aber auch mangelhaftes interkulturelles Wissen oder Verständnis von Seiten der Gesundheitsbediensteten sein. Zu diesem Thema gibt es leider bislang nur spärlich Material. <br /><br /><b>Bedarfsorientierte Mindestsicherung</b><br />Wenn die bedarfsorientierte Mindestsicherung im Jahr 2010 in Kraft tritt, wird zumindest die finanzielle Mindestsicherung und damit der Schutz vor einem Absturz in Geldarmut erstmals bundesweit einheitlich geregelt sein. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass die zur Auszahlung kommenden Sätze über der Armutsbedrohungsgrenze liegen – das ist vor allem bei kinderreichen Familien nicht gewährleistet, da der Kinderzuschlag zu niedrig bemessen wird.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Es gibt keinen Wettbewerb um Armut</title>
			<link>http://www.staedtebund.gv.at/index.php?id=8510&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=113432</link>
			<description>Der Welt.HABITAT.Tag ging am 5. Oktober 2009 in Wien zum Thema „Planning our Urban Future –
Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der jeweils erste Montag im Oktober wurde von den Vereinten Nationen zum Tag der Städte erklärt und soll als Aufforderung gesehen werden, über den Zustand und die Zukunft der Städte zu diskutieren. Auch 2009 fanden an diesem Tag zeitgleich Veranstaltungen in vielen Städten der Welt statt. UN-HABITAT, die Weltsiedlungsorganisation, beging den Tag in Washington. Das weltweite Thema war: „Planning our urban future“.<br />Auch in Wien fand im Rahmen der Ausstellung „In Zukunft Stadt“ eine Veranstaltung zum Welt-HABITAT-Tag statt. Das Best Practices Hub – Wien und seine Trägerorganisation TINA VIENNA Urban Technologies and Strategies GmbH luden in die Wiener Planungswerkstatt, um im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Rolle des Wohnbaus in der Stadt der Zukunft zu diskutieren und um den Aufruf zum nächsten Best Practices Award zu lancieren – einem Preissystem, dessen Ziel es ist, städtische Lösungen und Innovationen für die Probleme der heutigen Stadt zu sammeln und zu vermitteln.<br /><br /><b>Die weltweite Problematik</b><br />Die Probleme in den Städten seien dringend – so führte Anna Tibaijuka, Direktorin von UN-HABITAT, per Videobotschaft in die Veranstaltung ein. Mehr Menschen denn je leben unter menschenunwürdigen Verhältnissen, der Gesundheitszustand der Städter verschlechtert sich, die städtischen Energiebilanzen bedrohen die Naturbasis in ihrem Umland, während sich ein Teil der Menschen den weltweiten Problemen verschließt. Dennoch gäbe es keinen Ersatz für die städtische Planung. Es gilt vielmehr ihre Rolle zu überdenken, neue Verbündete zu suchen und die Rolle der Planung politisch zu stärken.<br />Während das Thema des weltweiten HABITAT-Tages „Planning our Urban Future“ mit einer Neudefinition des Begriffs Planung relativ weit gesteckt war, konzentrierte sich die Diskussion der Wiener Veranstaltung auf die Rolle des Wohnbaus in der Planung der Stadt der Zukunft. Laut Kurt Stürzenbecher, Vorsitzender des Wiener Wohnbauausschusses, sei dies eine aktuelle Fragestellung, gerade in der Verbindung mit der weltweiten Finanzkrise. Dass die Hauptveranstaltung zum Welt-HABITAT-Tag in Washington stattfinde, könne man als Zeichen sehen. Die Obama-Administration, so Stürzenbecher, hat anerkannt, dass Wohnen zu den Grundbedürfnissen der Menschen zählt. Wien hat hier einen Vorsprung gegenüber vielen Städten. Mit dem Wohnfonds und den Gemeindebauten besitzt die Stadt Wien Instrumente, mit denen sie direkt über Grund und Boden und über Wohnungen verfügt.<br />Kurt Puchinger, Leiter der Planungsabteilung der Stadt Wien, schloss aus Sicht der Planung daran an: „Grundsätzlich kann man sagen, dass erfolgreiche Planung von zwei Faktoren abhängig ist: Man braucht Grundstücke und man braucht Geld.“ <br />Die Aufgabe der Planung ist es, grundlegende Qualitäten innerhalb der gesamten Stadt zu garantieren – durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, durch Radweggrundnetze, durch Infrastruktur. Gerade die Verknüpfung des Wohnens mit den Mobilitätsansprüchen der Bevölkerung ist eine wichtige Aufgabe. Daher wird in Wien konsequent die Priorität des öffentlichen Verkehrs gefördert. <br />Aber nicht alles ist planbar. Die Wünsche der Bevölkerung an die Stadt ändern sich relativ schnell. Heute wohnen wieder weitaus mehr junge Familien in der Kernstadt, entgegen der früheren Analysen. Er sieht die grundlegende Qualität der Planung deshalb in der Lernfähigkeit des Gesamtsystems.<br />Wolfgang Förster, Leiter der Wohnbauforschung in Wien, kam wiederum auf die Finanzkrise zu sprechen. Sie zeige, dass die Vorstellung der privaten Versorgung mit Wohnraum dramatisch gescheitert ist, und das nicht nur in den USA, in England oder in Spanien, sondern vor allem auch in den Ländern Osteuropas. <br />Viele Städte würden sich nun weltweit nach Modellen umsehen, wie sie eine kommunale Versorgung mit Wohnraum garantieren könnten. Die wichtige Aufgabe sei ja nicht nur der soziale Wohnbau – ein Wort, das gerade im Ausland oft gleichgesetzt wird mit den „projects“ an der Peripherie, wie sie z. B. in Paris eben für soziale Segregation und Unruhe sorgen würden –, sondern eine soziale Wohnbaupolitik, und darin hat Wien eine lange Tradition. Besonders interessant wären für viele Städte zur Zeit die Bauträgerwettbewerbe, die eine Möglichkeit darstellen, staatliche Lenkung und Wettbewerb miteinander zu verknüpfen.<br /><br /><b>Herausforderungen für die Stadtplanung</b><br />Alexandra Vogl, Geschäftsführerin von TINA VIENNA und Moderatorin, lenkte die Diskussion auf die Herausforderungen, denen sich Städte aufgrund des Klimawandels stellen müssen. Hier gäbe es zwei Aufgaben: einerseits durch eine Verringerung der CO2-Bilanzen dem Klimawandel entgegenzuarbeiten, aber auch dem Klimawandel angepasst zu bauen. Wien entwickelt sich gerade zur Hauptstadt des Passivwohnhausbaus. Die Frage sei aber, ob dies nur Pilotprojekte sind oder das auch den Wohnbau der großen Zahl betrifft.<br />Da man laut Karl Wurm, Direktor der gemeinnützigen Bauträger Österreichs, weiß, dass 40% des CO2-Ausstoßes der Städte aus dem Wohnbau kommen, könnte Innovation im Wohnbau wirklich eine Stellschraube in der Energiebilanz der Städte sein. Jedoch findet Innovation in Bezug auf nachhaltige Bautechnologien und alternative Energiesysteme zur Zeit nur im kommunalen und sozialen Wohnbau statt. <br />Bezogen auf Passivhäuser ist allerdings die letzte Stufe, also die vom Niedrigenergiehaus zum Passivhaus, sehr teuer. Gerade jetzt, in Zeiten der Krise, wird aber die Frage des leistbaren Wohnens die eigentlich zentrale Frage im Wohnbau. Gesetzliche, verbindliche Rahmenbedingungen sind für ihn die Grundlage für einen fairen Wettbewerb und zur Erreichung nachhaltiger Standards. In dieser Hinsicht seien die Bauträgerwettbewerbe ein sehr gutes Modell. Aber: es gibt keinen Wettbewerb um die Armut. Und wo kein Wettbewerb ist, greifen auch die Bauträgerwettbewerbe nicht.<br />Philippa Tscherkassky, Leiterin der Wohndrehscheibe Wien, konkretisierte: Trotz allen Instrumenten, die es in der Stadt Wien gibt, ist der Anteil der Bevölkerung, der sich keine Wohnung leisten kann oder für den der Wohnungsmarkt keine Wohnungen anbietet, nicht unerheblich. Gerade der Neubaubereich sei durch die relativ hohen Einstiegskosten für diese Menschen keine Option. <br /><br /><b>Leistbare Mieten</b><br />Dies führt zu Segregationstendenzen in der Stadt. Gerade dort, wo Energie besonders teuer und die Versorgung mit Grünraum am schlechtesten ist, fänden sich auch die Menschen mit den niedrigsten Einkommen. In diesen Bezirken stünden sie auch noch in Konkurrenz mit der eingesessenen Bevölkerung um die niedrigsten Mieten und um Platz, was zu sozialen Spannungen führt. Sie appellierte an den Vertreter der öffentlichen Bauträger, neue innovative Finanzierungsmodelle im Neubau für diese finanziell schlechter gestellte Gruppe zu entwickeln.<br />Karl Wurm wies auf die Notwendigkeit für die Planung hin, sowohl verbindliche Rahmenwerke aufstellen zu müssen, aber auch so flexibel sein zu müssen, dass innovative Wohnformen möglich seien. Als Beispiel nannte er die autofreie Stadt, einen Bezirksteil in Wien, wo es möglich war, Wohnbau ohne Garagenstellplätze zu planen, die eigentlich bei Neubauvorhaben obligatorisch sind. <br /><br /><b>Trends und künftige Modelle</b><br />In einer Abschlussrunde ging es um Trends und um Modelle, die von den Diskutanten als zukunftsfähig eingeschätzt würden. Wolfgang Förster plädierte für eine aktive Rolle der Administration. Sowohl beim Thema Energieeffizienz als auch beim Thema leistbares Wohnen dürfe man nicht auf private Initiativen hoffen. Nur eine möglichst breite Partizipation garantiere erfolgreiche Planung. Hier seien vor allem innovative Finanzierungsformen für Wohnungen gefragt, sodass die nachhaltige Stadt für eine breitere Schicht zur leistbaren Stadt wird.<br />Kurt Stürzenbecher hob die Modellwirkung der sanften Stadterneuerung hervor. Hier hätte man ein Best Practice, wie man mit legislativen Möglichkeiten Sanierung und Stadtraumverbesserung ohne die Verdrängung von einkommensschwachen Schichten durchführen kann. Wien – das sei der Trend – ist eine Stadt, die wächst. Dieser Bevölkerungszuwachs wird durch Migration entstehen. Darauf sowie auf die veränderten Lebensformen und den steigenden Altersdurchschnitt der Bevölkerung gälte es im Wohnbau zu reagieren.<br />Kurt Puchinger wies auf die Wichtigkeit des Themas Verteilungsgerechtigkeit hin. Die wichtigste Aufgabe der Stadt sei es, sozial integrativ zu sein und eine Chancengleicheit für alle Bürger zu bieten. Angesichts des Welt-HABITAT-Tags gelte es, sich bewusst zu machen, dass die Entwicklung in Wien nicht abgeschlossen von der Entwicklung der Welt verläuft. Die europäische Stadt, die sich zur nachhaltigen Stadt entwickelt, während die Städte des Südens verelenden, könne es nicht geben. Die Entwicklung erzeugt einen Migrationsdruck, den wir zu spüren bekommen werden.<br />Grundsätzlich geht es um leistbaren Wohnbau, schlossen sowohl Philippa Tscherkassky von der Wohndrehscheibe als auch Karl Wurm, der Vertreter der Bauträger. Er fügte noch hinzu, dass auch leistbarer Wohnraum für Jugendliche ein wichtiges Thema wäre, das viel zu oft vergessen wür¬de.<br />Modelle sind also gefragt, um diesen Anforderungen zu entsprechen. Best-practice-Lösungen, aus denen man lernen kann, was woanders schon funktioniert hat. Beispiele für innovative Legislative, angewandte städtische Umwelttechnologien, Partizipationsmodelle und innovative Finanzierungen. Das ist die Aufforderung, die das Best Practices Hub – Wien nach dieser Diskussion sieht.<br /><br /><b>Die Wohndrehscheibe Wien</b><br />Ein Beispiel für ein erfolgreiches Best-practice-Modell wurde im Rahmen der Veranstaltung genauer vorgestellt: die Wohndrehscheibe, ein Projekt der Stadt Wien, das bereits von UN-HABITAT als Best-practice-Beispiel ausgezeichnet wurde. Das Projekt wurde 1997 vom Verein Volkshilfe, dem Integrationsfonds, dem Wohnungsberatungszentrum der Stadt Wien und kirchlichen Organisationen ins Leben gerufen und bietet Beratung und Unterstützung für wohnungssuchende Menschen mit geringem Einkommen. Durch ihre Vermittlung haben bereits rund 5.000 Menschen in über 20.000 Beratungsgesprächen eine geeignete Wohnung gefunden.<br />Der Dubai Best Practices Award 2010<br />Weitere Beispiele für innovative Programme finden sich in der Datenbank des Best-Practice-Programms – der größten Datensammlung zu städtischer Entwicklung weltweit. Für den nächsten Dubai International Award for Best Practices, der sich zum prestigeträchtigsten Preis für innovative Städte und Gemeinden entwickelt hat, sind deshalb Einreichungen aus allen Gebieten der Planung, der Finanzierung, aber auch technologische Innovationen zur Sicherstellung nachhaltiger Entwicklung gefragt. <br />Zum UN-HABITAT-Tag wurde der Aufruf zur Einreichung von Best Practices offiziell gestartet. Das Best Practices Hub – Wien ist in der Region der Ansprechpartner für alle Städte und Gemeinden, die nach Best-practice-Modellen suchen, oder selbst ihre Erfahrungen einreichen wollen. Das Best Practices Hub – Wien betreibt dazu auch eine Web-Seite unter www.bestpractices.at.<br />Tipp: Die Ausstellung „In Zukunft Stadt“ ist noch bis Ende November in der Planungswerkstatt der Stadt Wien zu sehen.<br /><br />Kontakt: <br />UN-HABITAT Best Practices Hub – Wien, TINA VIENNA Urban Technologies &amp; Strategies GmbH, <br />1150 Wien, Anschützgasse 1, <br />Tel. +43(0)1/4000-84260, <br />E-Mail: office@bestpractices.at,<br />office@tinavienna.at</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Donau-Universität Krems: Interkulturelle Kompetenz erwerben</title>
			<link>http://www.staedtebund.gv.at/index.php?id=8510&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=113431</link>
			<description>Soziales, Kinderbetreuung, Integration – Diese drei Begriffe stehen für Beziehungen zwischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Unsere Lebensqualität wird wesentlich davon bestimmt, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen, wie wir für unsere Kinder, Alten, Kranken und Behinderten sorgen. Sie wird auch davon bestimmt, wie wir mit der Zuwanderung umgehen. Die Integration der Migranten und Migrantinnen in unsere Gesellschaft ist eine Aufgabe, die nicht leicht ist. Warum? Weil wir zu wenig voneinander wissen und weil wir zu wenig miteinander unternehmen. Es ist das Wissen über den anderen, die unterschiedlichen Lebensweisen und Verhaltensmuster, die ein Aufeinanderzugehen erlauben, ohne allzu viele Missverständnisse im Gegenüber auszulösen. Und es sind gemeinsame Aktivitäten, im Sportverein, in der Musikkapelle, in der Arbeit, im Kindergarten oder in der Schule, die ein gegenseitiges Vertrauen aufbauen und Verständnis füreinander wecken. Aber auch interreligiöse Kontakte auf lokaler Ebene sind wichtig für ein gegenseitiges Verständnis. Das zu fördern, ist eine Aufgabe, die sich das neue Department für Migration und Globalisierung an der Donau-Universität Krems gestellt hat. Zu diesem Zweck haben wir Lehrgänge entwickelt, die ab November 2009 anlaufen und die Sie neben Ihrem Beruf absolvieren können. Die einzelnen Fächer werden nach einem Bausteinsystem geblockt, wobei Anwesenheitsphasen mit Lernen zu Hause verknüpft werden. <br />Wir forschen aber auch und entwickeln Handlungsoptionen für Behörden, Gemeinden und Organisationen, die eine Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von gesellschaftlichen, sozial-, bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen brauchen. <br /><br /><b>Lehrgänge, die Fachwissen und soziale Kompetenz erweitern </b><br />Wir bieten Lehrgänge an, die sich an Menschen wenden, die in Gemeinden und Behörden, in Kindergärten, Schulen, NGOs und Sozialeinrichtungen sowie Betrieben arbeiten, die in ihrem Alltag vor Fragen und Herausforderungen im Umgang mit Zuwanderern stehen, die sie mit ihrem Fachwissen allein nicht beantworten und meistern können. Wir unterstützen sie in ihrer täglichen Arbeit, indem wir über die Hintergründe und Auslöser von Migration informieren, über die nationalen und internationalen Regelungsmechanismen und den Beitrag der Zuwanderung zum Wirtschaftswachstum. Damit wird ein besseres Verständnis für den Wandel unserer Gesellschaft und die zunehmende Vielfalt geschaffen und es wird der Radius der eigenen Gestaltbarkeit aufgezeigt. Wir vermitteln aber auch Fachwissen im Bereich des Projektmanagements, der Planung von Sozial- und Integrationsprojekten, der Planung und Durchführung von wissenschaftlichen Projekten und der Bewältigung von Konflikten. Ein besonderer Schwerpunkt in der Lehre liegt in der Vermittlung von Wissen über die Vielfalt des Islam in Europa im Gefolge der Migrationen. Einen Überblick über die Lehrinhalte gewinnen Sie über die Lehrgangsfolder auf der Website des Departments der Donau-Universität Krems. Die Lehrgänge können mit einem Akademischen Experten (60 ECTS), einem MAS (90 ECTS) oder einem MSc (120 ECTS) abgeschlossen werden (http://www.donau-uni.ac.at/).<br />Für Anfragen und Bewerbungen wenden Sie sich an 	<br />Renate Porstendorfer, 	<br />Tel.: +43(0)2732/893-2416, 	<br />Fax: +43(0)2732/893-4000; 	<br />renate.porstendorfer@donau-uni.ac.at<br /><br /><b>Forschung zur Unterstützung der Länder und Gemeinden</b><br />Das Department für Migration und Globalisierung hat jüngst eine Untersuchung der Lebens- und Erwerbssituation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Tirol abgeschlossen (download <a href="http://content.tibs.at/pix_db/documents/Studie_Lebens%20Erwerbssituation_JugendlicherMigrantInnen_LANG.pdf)" target="_blank" >content.tibs.at/pix_db/documents/Studie_Lebens%20Erwerbssituation_JugendlicherMigrantInnen_LANG.pdf)</a>. Die Studie verdeutlicht, wie wichtig es ist, Kinderbetreuung kostenlos und so früh wie möglich anzubieten, wenn man die Bildungschancen der Kinder mit Migrationshintergrund fördern will. <br />Auch die Integration ins Erwerbsleben ist eine Herausforderung, insbesondere in der derzeitigen wirtschaftlichen Krise, in der Personen mit Migrationshintergrund besonders stark von Beschäftigungsverlusten betroffen sind. Dies resultiert einerseits aus ihrer Konzentration auf besonders konjunktursensible Branchen, wie etwa die Bauindustrie, und andererseits aus ihrer Positionierung am Rand des Arbeitsmarktes – sie gehören häufig nicht zur Kernbelegschaft und werden bei schlechter Auftragslage von den Firmen als Erste freigesetzt. Diesem Aspekt der Einbindung der Migranten und Migrantinnen ins Erwerbsleben im Vergleich zu den Einheimischen wird in einem laufenden Forschungsunterfangen im Auftrag des AMS nachgegangen.<br />Ein weiterer Aspekt rückt zunehmend in das Licht der öffentlichen Aufmerksamkeit, nämlich die Alterung der Menschen, auch solcher mit Migrationshintergrund. Die zum Teil schweren Arbeitsbelastungen der vormaligen „Gastarbeiter“ haben ihre Wunden hinterlassen. <br />Die soziale und gesundheitliche Betreuung von älteren und kränklichen Personen mit Migrationshintergrund wird in der Folge zunehmend zu einer Herausforderung für die Kommunen, insbesondere dann, wenn sie nicht über das erforderliche interkulturelle Wissen über die Betreuung von Personen aus den verschiedenen Herkunftsregionen verfügen. In dem Zusammenhang kann die Erforschung der religiös und kulturell geprägten Verhaltensmuster einen wichtigen Beitrag für eine adäquate soziale Versorgung von älteren Migranten und Migrantinnen leisten. Unser Department untersucht in der Folge im Auftrag der Landesregierung die Lebenssituation der Muslime in Niederösterreich. Besonderes Augenmerk erhält die Vielfalt der Glaubensmuster der Muslime in Österreich, um gezielt Förderungen entwickeln zu können, die das gegenseitige Verständnis und damit die gegenseitige Akzeptanz und Integration beschleunigen.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beitragsfrei in den Kindergarten</title>
			<link>http://www.staedtebund.gv.at/index.php?id=8510&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=113430</link>
			<description>Erstmals bezahlen Eltern in den städtischen und einem Großteil der privaten Wiener Kindergärten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In diesem Jahr kommt die Stadt den Eltern mit einem Riesenschritt entgegen: Seit Herbst ist der Besuch des Kindergartens beitragsfrei – dadurch ersparen sich Eltern bis zu 226 Euro pro Kind und Monat. Einkommensschwache Familien bekommen zudem eine Förderung des Essensbeitrags. Die Kosten von Gabelfrühstück, Mittagessen und Jause übernimmt die Stadt Wien monatlich bis zu einer Höhe von 57,41 Euro. Das Antragsformular liegt in allen Kindergärten auf.<br />Das gilt aber nicht nur für den Besuch der städtischen Kindergärten. Auch werden private Kindergartenbetreiber mit Förderungen unterstützt, die es vielen Einrichtungen möglich machen, ebenso wie die Stadt betragsfreie Plätze anzubieten. Dadurch gibt es in Wien seit Herbst insgesamt 45.000 beitragsfreie Plätze. Nur für zusätzliche Leistungen und spezielle Angebote in privaten Einrichtungen, wie beispielsweise Öffnungszeiten von mehr als 50 Stunden pro Woche, spezielle pädagogische Konzepte oder kleinere Gruppen, wird ein Beitrag eingehoben.<br /><br /><b>Bildungsplan als Grundlage</b><br />Voraussetzung für die Arbeit in allen Einrichtungen ist der Bildungsplan für Kindergärten, den Wien als erstes Bundesland im Jahre 2006 erarbeitet hat. Der Bildungsplan legt die pädagogische Arbeit für 0- bis 6-Jährige fest. Er kommt unter anderem zum Tragen, wenn Kinder miteinander spielen. Dabei werden die sozialen Fähigkeiten ausgebaut, Freundschaften geschlossen und Kinder lernen, sich zu behaupten, sich einzuordnen und mit Konflikten umzugehen. Beim Malen wird die Kreativität trainiert. Logisches Denken wird mit mathematischen Spielen, Bilderbüchern und Rätselraten geschult. Das Erkennen von Regeln gehört zur Förderung der sozialen Kompetenz. Wesentlich ist auch die Förderung motorischer Fähigkeiten: Jeder Kindergarten in Wien ist auch ein Bewegungskindergarten.<br />Weiters gibt es spezielle Schwerpunkte zum Thema Gewaltprävention, Montessori-Pädagogik, Englisch oder Sprachfördermaßnahmen. Wichtig ist auch das Thema Integration: Rund 1.800 Kinder mit besonderen Bedürfnissen werden von speziell ausgebildeten SonderkindergartenpädagogInnen gefördert und betreut. <br /><br /><b>2.200 neue Plätze</b><br />Wien investiert zudem in den Ausbau von Krippen- und Kindergartenplätzen. 2.200 neue Plätze sind derzeit im Entstehen. „Dafür nimmt die Stadt 13 Millionen Euro in die Hand“, betont Stadtrat Chris¬tian Oxonitsch. Damit finanziert die Stadt den Ausbau im städtischen Bereich und fördert die Errichtung, den Umbau sowie die Erweiterung privater Kinderbetreuungsplätze, vor allem in Floridsdorf, Donaustadt, Favoriten und Hernals. Parallel dazu werden laufend neue KindergartenpädagogInnen ausgebildet. Ingesamt gibt Wien nun jährlich 455 Millionen Euro für Kinderbetreuung aus – um 80 Millionen Euro mehr als bisher!<br /><br /><b>Top-Ausbildung für PädagogInnen</b><br />Natürlich steigt damit auch der Bedarf an PädagogInnen. Deshalb hat die Stadt bereits 2008 neue Ausbildungsmodelle gestartet, unter anderem für Kindergarten-AssistentInnen, QuereinsteigerInnen, MaturantInnen und AkademikerInnen. Neben der fünfjährigen Ausbildung mit Matura und dem viersemestrigen Classic Kolleg gibt es mit „Change“ und „Pick Up“ zwei weitere Modelle für Job-UmsteigerInnen. Beide bieten den Vorteil, dass die angehenden PädagogInnen schon während ih¬rer Ausbildung noch stärker in die Kindergartenpraxis einbezogen sind. Allein heuer hat Wien 323 neue PädagogInnen in den städtischen Kindergärten aufgenommen.<br />Alles Infos zu den Wiener Kindergärten gibt es unter www.kindergaerten.wien.at oder unter Tel.: +43(0)1/277 55 55.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
<!-- Parsetime: 0 ms-->
