ALTER(N) IN UNSERER MITTE

ALTER(N) IN UNSERER MITTE

Gesundheitsfördernde Teilhabe älterer Menschen in Städten ermöglichen und fördern

Wie können Isolation und Einsamkeit älterer Menschen verhindert, wie kann das gesunde Alter(n) in der Stadt gefördert werden? Das Projekt ALTER(N) IN UNSERER MITTE rückt diese Fragen in den Fokus und leistet einen wesentlichen Beitrag zum gesunden, aktiven Alter(n) in der Stadt.

Geleitet wird ALTER(N) IN UNSERER MITTE vom Netzwerk Gesunde Städte, die Gesundheitsförderungsbegleitung liegt bei queraum. kultur- und sozialforschung. In jeder der vier Partnerstädte Graz, Linz, Tulln und Wörgl arbeitet ein intersektorales Team an der Umsetzung auf kommunaler Ebene.

Durch die Stärkung von Mitsprache und Mitbestimmung älterer Frauen und Männer, die partizipative Planung und Umsetzung von nachhaltigen Projekten, die Verdichtung der intersektoralen Zusammenarbeit und die Vernetzung der relevanten Akteur*innen, sollen in den vier Partnerstädten strukturelle Änderungen erzielt werden, die die Chancen für eine gesundheitsfördernde soziale Teilhabe älterer Frauen und Männer erhöhen und zu einer neuen Kultur des gesunden Alter(n)s in der Stadt beitragen. Durch starke Partnerschaften, Kommunikation und konkrete Transferprodukte soll das Projekt weit über die vier Städte hinausreichen.

Das Projekt wird von Dezember 2021 bis Mai 2024 in vier Phasen durchgeführt:

  1. Aufbauen: Einrichten der Projektstruktur auf städteübergreifender und innerstädtischer Ebene, Vorbereitung und Entwicklung der Erhebungsintrumente,
  2. Aktivieren und Lernen: In dieser Phase wird in jeder Stadt eine Standortbestimmung zum Thema aktives und gesundes Altern vorgenommen. Diese beinhaltet die Beteiligung älterer Bürger*innen und verschiedene Akteur*innen am Erhebungs- und Entwicklungsprozess.
  3. Handeln und Gestalten: Auf die Standortbestimmung folgt die Maßnahmenplanung und darauf aufbauend die partizipative Umsetzung von Projekten, die die soziale Teilhabe älterer Menschen in der Stadt maßgeblich und nachhaltig fördern. Grundlage dafür ist der städtische Reflexions- und Aktivierungsprozess in der vorangegangenen Phase
  4. Zurückblicken und Begeistern: Phase IV ist schließlich den Themen Reflexion, Nachhaltigkeit und Transfer gewidmet. Eine wesentliche Rolle spielt hierbei das Transferhandbuch, das über das gesamte Projekt hinweg mit einer hochkarätigen Transfergruppe entwickelt wird.

Finanziert wird das Projekt über Fördermittel vom Fonds Gesundes Österreich, dem Sozialministerium, dem Städtebund und dem Land Steiermark. Auch die teilnehmenden Städte und das Netzwerk Gesunde Städte tragen finanziell zum Projekt bei.

 

Kontakt:

Mag. Gernot Antes, MPH; Koordinator des Netzwerk Gesunde Städte Österreich;
E-Mail: office###ngsoe###at; Tel: 0660-6691405

 

 

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