Strategieworkshop "Das Netwerk Gesunde Städte 2020"

Strategieworkshop "Das Netwerk Gesunde Städte 2020"

Das Netzwerk Gesunde Städte Österreichs 2020 - eine neue strategische Ausrichtung  Am 26. Jänner 2015 fand in den Räumlichkeiten des Städtebundes im Wiener Rathaus der Strategieworkshop „Netzwerk Gesunde Städte Österreichs 2020“ statt, zu dem sich 21 TeilnehmerInnen aus 13 Städten und dem Städtebund einfanden.  Nach der Begrüßung durch den Gastgeber Generalsekretär Dr. Thomas Weninger und der Eröffnung durch die Vorsitzende des Netzwerks, Dritte Landtagspräsidentin des Wiener Landtags Marianne Klicka, stand der Vormittag im Zeichen der  Standortbestimmung. Dr. Peter Lüftenegger, bis Juni 2014 Koordinator des Netzwerks, gab einen Rückblick auf über 20 Jahre Netzwerkarbeit sowie Empfehlungen für die Zukunft. Der neue Koordinator, Mag. Gernot Antes berichtete von den Antrittsbesuchen in den Gesunden Städten. Dabei konnte übereinstimmend festgestellt werden, dass von den Mitgliedsstädten vor allem der vertrauensvolle und intensive persönliche Kontakt geschätzt wird, der den informellen Austausch von Informationen rund um das Thema Gesundheit ermöglicht und angenehm macht. Das „voneinander Lernen“ ist unbestritten der herausragende Nutzen der Teilnahme am Netzwerk für die Mitgliedsstädte, gefolgt von Informations- und Ideentransfer und gemeinsamen Aktivitäten (wie z.B. Projekte oder gemeinsame Stellungnahmen). Insgesamt macht die aktive Teilnahme am Netzwerk Gesunde Städte die Arbeit zur Gesundheitsförderung in den Mitgliedsstädten effizienter.  Am Nachmittag wurden unter der fachkundigen Moderation von Mag. Gerhard Patzner strategische und operative Ziele erarbeitet und nach Priorität gereiht. Die Leitfrage dabei war: „Wie soll das Netzwerk Gesunde Städte im Jahr 2020 aufgestellt sein?“ Als vorrangige strategische Ziele wurden identifiziert: ·      Der Erfahrungsaustausch unter den Netzwerkmitgliedern ist nach wie vor intensiv. ·      Das Netzwerk und die Aktivitäten der Mitgliedsstädte sind in der Öffentlichkeit stärker präsent. ·      Im Anlassfall reagiert das Netzwerk auf akute gesundheitsrelevante Themen (z.B. in Form von Stellungnahmen, Positionspapieren oder Projekten) ·      Das Netzwerk ist als (politische) Einflussgröße etabliert. ·      Der Nutzen einer Netzwerk-Mitgliedschaft ist deutlicher ersichtlich. Die Einführung von jährlich wechselnden Leit-Themen wurde unter den operativen Zielen am höchsten priorisiert und anschließend der Zugang zu schwer erreichbaren Zielgruppen als erstes Jahresthema für 2016 ausgewählt. Auch die zukünftige Gestaltung der Netzwerktreffen wurde angesprochen. Die Zahl der jährlichen Treffen wird von drei auf zwei reduziert und mehr Raum für Diskussion und Interaktion eingeräumt. Diese Änderungen werden bei den folgenden Terminen erprobt und evaluiert. Der Workshop ist ein Meilenstein in einem längeren Prozesses der Strategieentwicklung. Es folgt die Maßnahmenplanung, die bis Ende 2015 abgeschlossen sein wird. 2016-2020 werden die geplanten Maßnahmen umgesetzt und 2020 die Zielerreichung überprüft. Begleitend werden die Ziele und Maßnahmen im Rahmen der laufend stattfindenden Netzwerktreffen reflektiert und angepasst. Die nächste Gelegenheit dazu wird am 16. und 17 April sein, wenn das Netzwerk Gesunde Städte in Leoben zur Fachtagung zum Thema „Vielfalt und Gesundheit im Stadtteil“ und zur 65. Ausschusssitzung zusammenkommt.

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