Stellungnahme Tierärzte-Dienst

Stellungnahme Tierärzte-Dienst

Gemeinsame Stellungnahme von Bürgermeister und Städtebund-Obmann Günther Albel sowie von Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider

„Der aktuelle Vorschlag geht aus Resolutionen der Städte Klagenfurt und Villach an das Land Kärnten hervor, in denen wir die Landesregierung ersucht haben, geeignete Schritte zu unternehmen, um eine langfristige Lösung zur Aufrechterhaltung des tierärztlichen Notdienstes für alle Bezirke am Wochenende zu suchen und diese aus dem Landesbudget zu finanzieren“, sagen die Bürgermeister Christian Scheider und Günther Albel in einer gemeinsamen Stellungnahme für den Städtebund Kärnten. Das nunmehrige Angebot über 35.000 Euro für Klagenfurt und Villach hat aus Sicht des Städtebundes mehrere Schwächen: 1. Aus Klagenfurt wissen wir, dass ein Ganzjahresangebot inklusive Wochenend Versorgung mindestens 150.000 Euro kosten wird. Wer zahlt den Rest? 2. Kärnten hat 10 Bezirke. Die mittlerweile reflexartige Fokussierung auf die beiden Statutarstädte Klagenfurt und Villach als Versorgungseinheiten für jeweils halb Kärnten greift zu kurz. So scha t man kein flächendeckendes Angebot und keine Sicherheit für Tierbesitzer:innen. 3. Das Geld des Landes deckt nur einen kleinen Teil der Kosten. Den überwiegenden Teil der Finanzlast würden Klagenfurt und Villach tragen. „Daher schlage ich als Obmann des Kärntner Städtebundes einen Runden Tisch vor: Land, Städte und Tierärztekammer sollen gemeinsam Ideen vorbringen. Oberstes Ziel: ALLE Bezirke einbinden und damit die Versorgung optimieren, sagt Bürgermeister Günther Albel.

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