Benchmarking – Schwerpunkte in Niederösterreich und der Steiermark

Benchmarking – Schwerpunkte in Niederösterreich und der Steiermark

Benchmarking ist ein Teil der Strategie des Österreichischen Städtebundes, seine Mitgliedsgemeinden nicht nur bei den Verhandlungen gegenüber den Bund bestmöglich zu vertreten, sondern auch Instrumente aufzuzeigen und zu verbreiten, wie die kommunalen Leistungen besser erfüllt werden können.

Neben der „Gebäudebewirtschaftung aus einer Hand“ (Facility Management) dem Steuer-, Zinsen-, Kredit- und Versicherungscheck sowie der Ausschreibung von Leistungsverträgen stellt Benchmarking ein gutes Mittel dar, durch Vergleiche zwischen den Gemeinden sowohl die Vorgangsweisen als auch die Leistungsergebnisse zu bewerten. Durch Benchmarking ergibt sich eine gute Möglichkeit von anderen lernen zu können. Oberösterreichische Städte waren bereits in den Jahren 2004 und 2005 mit einem Vergleich in den Bereichen Kindergärten, Schulen und Abfallwirtschaft vorangegangen und hatten durchaus Erfolge zu vermelden. Nunmehr haben sich Städte in Niederösterreich und in der Steiermark mit den Schwerpunkten Kindergärten und Schulen angeschlossen.

Benchmarking in der Steiermark
Die Auftaktveranstaltung fand am 17. Februar 2006 im Mediacenter des Grazer Rathauses statt. Teilnehmende Städte sind Bad Aussee, Bad Radkersburg, Bruck an der Mur, Deutschlandsberg, Graz, Kapfenberg, Knittelfeld, Leoben, Trofaich, Weiz und Zeltweg. Die Arbeiten sollen bis Juli 2006 abgeschlossen werden.

Benchmarking in Niederösterreich
Die Auftaktveranstaltung fand am 6. April 2006 in Waidhofen an der Ybbs statt. Weitere Workshoptermine sind der 7. Juni 2006 in Mistelbach und der 5. Juli 2006 in Amstetten.

Teilnehmende Gemeinden sind Amstetten, Baden, Krems, Mistelbach, Schwechat, St. Pölten und Waidhofen an der Ybbs. Für rasch Entschlossene besteht noch die Möglichkeit, in das laufende Projekt einzusteigen. Bei Interesse wäre mit Frau Sibylle Umgeher von der Landesgruppe Niederösterreich, Tel.: +43(0)2742/333-2007, Kontakt aufzunehmen.

Grundsätze der Zusammenarbeit
Maßgeblich ist, dass die Ergebnisse der Vergleiche im Haus – das heißt unter den Vergleichspartnern – bleiben und nicht für (einseitige) Public Relations verwendet werden. Im Vordergrund steht zweifellos die Suche nach Verbesserungen, wobei mehrere Dimensionen berücksichtigt werden sollen. Die nach außen gehenden Ergebnisse werden anonymisiert dargestellt, innerhalb der Städte werden sie – bis auf die eigene Stadt – ebenfalls nur in zusammengefasster Form bekannt gegeben.

OEGZ

ÖGZ Download