Rückschau auf die Frühjahrsaktivitäten der Landesgruppe NÖ

Rückschau auf die Frühjahrsaktivitäten der Landesgruppe NÖ

Führungskräfteseminar der NÖ. Landesgruppe erfährt breite Akzeptanz

Wieder äußerst positive Resonanz für 2. Modul „Team und Konflikt“
Ende April 2006 fand im Landhotel Fischl in St. Oswald das 2. Modul des neuen Führungskräftetrainings der Landesgruppe Niederösterreich des Österreichischen Städtebundes statt. Trainer Werner Zöchling (Leiter der Personalentwicklung beim Magistrat Steyr und Obmann des Vereines „KooperationsRing Personalentwicklung“) konnte dazu 11 wieder sehr motivierte und engagierte Teilnehmer aus den insgesamt fünf teilnehmenden niederösterreichischen Mitgliedsstädten begrüßen.

Das Seminar stand dieses Mal unter dem Motto „Team und Konflikt“ und befasste sich insbesondere mit der Frage wie Teamgeist entwickelt werden sowie dem Erkennen welche Rollen im Team existieren können. Weiters wurden Instrumente für die Analyse von Teams, die Phasen der Teamentwicklung, das Wahrnehmen von Konflikten, das Thema „Konflikt und Aggression“ sowie die Eskalationsstufen von Konflikten behandelt.

Termine für die nächsten beiden Module bereits fixiert
Mit dem Modul 3 „Führen im Dialog“ am 19. und 20. Mai 2006 in Ysper sowie den in 2 Teilgruppen organisierten Modul 4 „Auftritt und Präsentation“ (23. und 24. Juni sowie 14. und 15. Juli 2006 in St. Oswald) hat Andreas Pöchhacker (Beraten mit Kontakt) diese erste Städtebund-Führungskräfte-Seminarreihe abgeschlossen.

Landesgruppe NÖ des Österreichischen Städtebundes informierte über „Beamten-Pensionsreform 2006“

Am 16. Mai 2006 hielt die Landesgruppe Niederösterreich des Österreichischen Städtebundes im St. Pöltner Veranstaltungszentrum eine Informationsveranstaltung zur aktuellen Novelle der Nö. Gemeindebeamtendienstordnung ab.

Informationen aus erster Hand - zahlreiche Teilnehmer
Sibylle Umgeher von der Landesgruppe Niederösterreich konnte dazu Rechnungsrat Johannes Landsteiner (Dienstrechtsreferent im Gemeindereferat beim Amt der NÖ. Landesregierung) als Vortragenden und ca. 40 interessierte Teilnehmer aus den Mitgliedsgemeinden begrüßen.

Die Nö. Gemeindebeamtendienstordnungs-Novelle 2006 orientiert sich in ihren Eckpfeilern an der für Bundesbeamte vorgenommenen Pensionsreform. Sie wurde bereits im Vorfeld innerhalb der Landesgruppe im Rahmen des Begutachtungsverfahrens intensiv diskutiert, mit 30. März erfolgte der Beschluss im Nö. Landtag.

Im Rahmen der Veranstaltung informierte Rechnungsrat Landsteiner umfassend über die einzelnen Bestimmungen. Er konnte dadurch den Teilnehmern die komplexe Thematik näher bringen und zum Verständnis für die künftig anzuwendenden (komplizierteren) Berechnungsmodalitäten der Beamtenpension beitragen.

Die Tagungsunterlagen können im Sekretariat der Landesgruppe Niederösterreich angefordert werden (Simone Pistotnig, Tel.: +43(0)2742/333-2004, E-Mail: simone.pistotnig@st-poelten.gv.at).

Vorzeigeprojekt „Niederösterreichischer Formularserver“ ruft österreichweites Interesse hervor

Am 18. Mai 2006 hielt die Landesgruppe Niederösterreich des Österreichischen Städtebundes im St. Pöltner Veranstaltungszentrum eine Informationsveranstaltung zum „Elektronischen Formularservice für NÖ. Städte und Gemeinden“ ab.

Erfolgreiche Informationsveranstaltung der Landesgruppe NÖ
Insgesamt rund 65 Teilnehmer aus sechs Bundesländern (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Wien) zeigten sich an diesem prämierten Kooperationsprojekt („Amtsmanager 2006“) von sechs niederösterreichischen Städten und Gemeinden interessiert, stellen doch interkommunale Kooperationen gerade im Bereich der Informationstechnologie eine wirkungsvolle Maßnahme für Städte und Gemeinden dar, um gleiche oder bessere Leistungen zu deutlich günstigeren Konditionen erzielen zu können.

Fachexperten erläutern Kooperationsprojekt
Gerald Schindler (Magistrat St. Pölten), Ronald Sallmann und Julia Reifensteiner (PuMa – Public Management Consulting) sowie Peter Marvin Behrendt (ANECON Software Design und Beratung G.m.b.H.) erläuterten sowohl die inhaltlichen Möglichkeiten und die technischen Erfordernisse als auch die finanziellen Aspekte für den Erwerb der Lizenz.

Beteiligung von weiteren Städten und Gemeinden jederzeit möglich
Generalsekretär Erich Pramböck (Österreichischer Städtebund) wies auf die besondere Bedeutung dieses vorbildhaften und innovativen Projektes hin, das von der Landesgruppe Niederösterreich entsprechend gefördert wurde. Es wurde auch ein Vergabeverfahren durchgeführt, das eine Beteiligung weiterer österreichischer Städte und Gemeinden an diesem Projekt ermöglicht. Somit können die im Rahmen dieses Projektes entwickelten 60 kommunalen Formulare allen Städten und Gemeinden in Österreich zugänglich gemacht werden.

Zahlreiche Synergieeffekte
Jede weitere Stadt, die sich diesem Formularprojekt anschließt, kann somit relativ einfach von folgenden Synergieeffekten der interkommunalen Zusammenarbeit profitieren:

- Geteilte Projektkosten für den Betrieb der elektronischen Formulare, für die Weiterentwicklung und für den Aufbau neuer Formulare;
- deutlich niedrigere Lizenzgebühren für die Formularserversoftware dank des gemeinsam durchgeführten Vergabeverfahrens;
- kein weiterer vergabetechnischer Aufwand (Vergabeverfahren);
- Zugriff auf 60 reformierte und abgestimmte Formulare mit der Möglichkeit, diese ganz einfach an die individuellen Bedürfnisse der Stadt anpassen zu können;
- Zugriff auf knapp 200 vordefinierte Formularbausteine, aus denen weitere, individuelle Formulare gebaut werden können;
- Möglichkeit, mit einem „Formulardesigner“ ganz einfach eigene, neue (auch gemeindeinterne) Formulare erstellen zu können;
- Bündelung von Know-how aus mehreren Gemeinden;
- Schaffung einer einheitlichen Grundlage für die gemeinsame Entwicklung und den gemeinsamen Betrieb von E-Government-Verfahren;
- Kosteneinsparungen durch einmalige (und nicht mehrfache) Projektumsetzung für alle Kooperationspartner, sofern es sich um individuell programmierte Softwarekomponenten oder um softwareseitige Adaptierungen und Erweiterungen zur Standardsoftware handelt (z. B. Posteingangsbox, Schnittstellendefinitionen);
- gemeinsame Schulung der Anwender in den Gemeinden.

Tagungsunterlagen auf Städtebund-Homepage abrufbar
Die Tagungsunterlagen (inkl. Kosteninformationen und Projekt-Ansprechpartner) stehen auf der Homepage des Österreichischen Städtebundes unter www.staedtebund.at/de/ zum Download bereit.

Weiters findet sich ein interessanter Artikel zu diesem Pionierprojekt „Amtsmanager 2006 für kommunales E-Government-Projekt“ (Österreichische Gemeinde-Zeitung Nr. 4/2006, S. 10 und 11).

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