Aktionen und ÖGZ-Schwerpunkt zum Frauentag 2019

Aktionen und ÖGZ-Schwerpunkt zum Frauentag 2019

100 Jahr Frauenwahlrecht im Zentrum der Aktionen der städtischen Frauenbüros quer durch Österreich

 

Alle größeren Städte haben es, nicht alle wissen davon: das Frauenbüro. Die Büros sind durch den Frauen-Ausschuss des Österreichischen Städtebundes vernetzt und treffen einander zweimal pro Jahr zum Austausch.

Heuer haben die Städtebund-Frauen ein besonders kräftiges Zeichen gesetzt: Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März ist ein Schwerpunkt-Heft des Mitglieder-Magazins Österreichische Gemeindezeitung (ÖGZ) erschienen. Es wurde eine Leistungsbilanz der städtischen Frauenbüros, aber auch der aktuellen Aktionen rund um den 8. März 2019:

  • In Linz erhielt das Notruftelefon des autonomen Frauenzentrums den mit 3.600 Euro dotierten Frauenpreis der Stadt Linz. Das Notruftelefon ist die einzige Fachberatungsstelle für Frauen und Mädchen in Oberösterreich zu sexualisierter und sexueller Gewalt. Die Entscheidung für das Projekt wurde von einer Jury unter dem Vorsitz von Frauenstadträtin Eva Schobesberger einstimmig getroffen. Insgesamt wurden 31 Projekte für den Frauenpreis 2019 eingereicht.
  • In St. Valentin finden verschiedene Aktionen zum Frauenwahlrecht unter dem Titel „Damenwahl“ statt, darunter ein Vortrag und eine Diskussionsrunde mit Eva Rossmann.
  • In Wiener Neustadt gibt es seitens der Stadt die Veranstaltung "Frauen in Bewegung". Dabei gehen wir der Frage nach warum Frauen nach Wiener Neustadt ziehen oder wieder wegziehen,  und was sie von der Stadt  erwarten.
  • In Klagenfurt findet unter anderem einen u.a. einen „walk of shame“ vor dem Rathaus statt.
  • St. Pölten feierte schon die ganze Woche mit verschiedenen Veranstaltungen das Jubiläum 100 Jahre Frauenrecht.
  • Sie Stadt Salzburg erinnert mit einer Wanderausstellung und Führungen an diese wichtige Politische Errungenschaft.

„Die Schwerpunktausgabe unserer Zeitung ÖGZ ist auch eine Leistungsschau der städtischen Frauenbüros, die unermüdlich im für die Anliegen der Frauen und Mädchen unterwegs sind. Es ist wichtiger denn je, den Blick zu schärfen für Benachteiligungen von Mädchen und Frauen in der Arbeitswelt, im Alltag oder in der Politik. Die Städtischen Frauenbüros bieten Empowerment und Unterstützung und sind mehr denn je auch Stachel gegen Ungerechtigkeit und Diskriminierung“, sagte dazu Thomas Weninger, Städtebund-Generalsekretär.

Das Heft finden Sie Online unter: www.staedtebund.gv.at

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