Eröffnung des „solar.one“-Kompetenzzentrums in Stegersbach

Eröffnung des „solar.one“-Kompetenzzentrums in Stegersbach

 

Das neue „solar.one“-Kompetenzzentrum für digitale Erneuerbare Energiesysteme in Stegersbach öffnete seine Pforten, es gratulierten Generalsekretär Thomas Weninger, Österreichischer Städtebund, die burgenländische Landtagspräsidentin Verena Dunst und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl.

Im neuen solar.one Kompetenzzentrum in Stegersbach, mit seinen Forschungs- und Entwicklungsinitiativen sowie Informations-, Bildungs-, Events- und Beratungsangeboten, geht es nach Auskunft der Verantwortlichen „um die umweltverträgliche Zukunft der globalen Energie-Versorgung in einer digitalisierten Welt“. 

In der Erneuerbare Energie-Erlebniswelt“ finden sich innovative Energielösungen „zum Angreifen“ (wie bspw. Photovoltaik Lösungen als Überdachung, Indach, in Kombination mit Dachbegrünung und in der Fassade, thermische Energiespeicher für Wärme- und Kälte, Stromspeicher sowie unterschiedliche E-Ladeinfrastruktur-Lösungen), eine animierte Sonne, eine interaktive Info-Wall zum Anfassen und Interagieren sowie ein Energie-Zukunfts-Video. 

Der Bauherr und Betreiber des solar.one Andreas Schneemann erklärt die Entstehung: „Ohne die bereits 2013 gestarteten Klima- und Energie-Modellregion Stegersbach, die „Sonnenkraftwerk Burgenland“-Photovoltaik-Initiative und weiteren bereits etablierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben wären wir nicht so weit gekommen. Ganz wichtig für das Zustandekommen des solar.one war dann die Unterstützung des Klimaschutzministeriums, zur Schaffung des auch hier im Gebäude beheimatete act4.energy-Innovationslabors. Entscheidend für den Bau war die Unterstützung der 10 beteiligten, wunderbaren Kommunen, die mit mir alle an einem Strang gezogen haben. Entscheidend für unseren Technologie-Vorsprung ist auch die großartige Mitarbeit des act4.energy-Strategieteams mit seinen ganz hervorragenden Menschen und Unternehmen.“

Städtebund Generalsekretär Thomas Weninger: „Wir brauchen beim Zugang zu allen lebensnotwendigen Ressourcen eine Inklusion der gesamten Bevölkerung. Daher muss auch beim notwendigen Umbau des Energiesystems in Richtung Energieeffizienz und erneuerbare Energieträger im Sinn der sozialen Nachhaltigkeit darauf geachtet werden, dass die Basisversorgung mit Energie auch zukünftig für alle leistbar ist. Gemeindebund Präsident Alfred Riedl meint: „Bezüglich smarten und nachhaltigen Energie- und Mobilitäts-Strategien braucht es trotz bereits vieler erfolgreicher Ansätze in den Kommunen noch einiges an Aufklärungs- und Informationsarbeit! Das solar.one-Kompetenzzentrum wird mit seinem schon bestehenden Know-How, mit Technologie „zum Angreifen“, mit konkreten Unterstützungsangeboten und starken Netzwerken eine der wichtigsten Anlaufstellen für Bürgermeister und Regionalplaner sein.“

Landtagspräsidentin Verena Dunst ist „vor allem davon begeistert, dass es burgenländische Kommunen und burgenländischen Betriebe sind, die hier federführend ein Leuchtturm-Projekt schaffen, welches jetzt schon die Aufmerksamkeit und Mitarbeit von namhaften Wissenschafts-Einrichtungen, Regionen, Unternehmen und Weltkonzernen auf sich gezogen hat.“

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