Klimaaktiv: Umfassende Fördermöglichkeiten für Städte

Klimaaktiv: Umfassende Fördermöglichkeiten für Städte

C: Hinterreith_Hemetsberger_Land Salzburg

 

Seit 1. Juli 2020 gibt es über klimaaktiv mobil wieder umfassende Fördermöglichkeiten im Bereich Mobilitätsmanagement, Radverkehr - inklusive Radschnellverbindungen - und E-Mobilität. Das Fördervolumen wurde von 4 Millionen auf 40 Millionen Euro erhöht und somit verzehnfacht. Ebenso ist eine Kombination mit Zuschüssen aus dem Kommunalen Investitionsprogramm 2020 (KIG 2020) möglich. Im Folgenden eine Übersicht über die Fördermöglichkeiten:

  1. klimaaktiv mobil Radverkehr & Mobilitätsmanagement

Gefördert werden Investitionen im Bereich aktiver Mobilität (Rad- und Fußverkehr), klimafreundliche Mobilitätslösungen sowie Betriebskosten für drei Jahre ab Umsetzungsbeginn. Die Fördereinreichung durch große Städte mit über 30.000 EinwohnerInnen und Investitionssummen > 2,5 Mio. € netto sind möglich.

Die Förderhöhe ist abhängig von der erzielten Emissionseinsparung bzw. werden Pauschalbeträge herangezogen. Der Fördersatz liegt bei 20% der förderfähigen Kosten. Durch Zuschlagssätze kann sich der Fördersatz auf bis zu 30% erhöhen. Die maximale Förderung liegt bei 600 Euro bzw. bei Radinfrastrukturprojekten bei 1.800 Euro für jede jährlich eingesparte Tonne CO2 und weiteren 6 Euro je jährlich verlagerte PKW-Kilometer.

  1. klimaaktiv mobil – Radschnellverbindungen

Ein neuer Schwerpunkt im Radverkehr ist die Förderung von Radschnellverbindungen. Radschnellverbindungen sind durchgängige und sichere Routen zwischen Quell- und Zielbereichen, welche hohe Reisegeschwindigkeiten und ein sicheres und attraktives Befahren ermöglichen.

Die Förderhöhe ist abhängig von der erzielten Emissionseinsparung. Der Fördersatz liegt bei 40% der förderfähigen Kosten. Durch Zuschlagssätze kann sich der Fördersatz auf bis zu 50% erhöhen. Die maximale Förderung liegt bei 1.800 Euro für jede jährlich eingesparte Tonne CO2, und weiteren 6 Euro je jährlich verlagerte PKW-Kilometer.

  1. E-Mobilitätsoffensive

Mit 1. Juli haben sich die Förderpauschalen für Elektrofahrzeuge und öffentlich zugängliche E-Ladeinfrastruktur erhöht. Voraussetzung ist der Nachweis von Strom 100% aus erneuerbaren Energieträgern.

  1. klimaaktiv mobil – ELER Kofinanzierung

Projekte im ländlichen Raum – für Städte bis maximal 30.000 EinwohnerInnen und einer Investitionssumme < 2,5 Mio. € netto – werden wie bisher bei Erreichung der ELER Förderkriterien mit bis zu 40% der förderfähigen Kosten gefördert. Durch Zuschlagssätze kann sich der Fördersatz auf bis zu 50% erhöhen. Die Förderhöhe ist unabhängig von der erzielten Emissionseinsparung.

Bei allen Fördermöglichkeiten gilt, dass Zuschläge bis zu 10% möglich sind:

  • 5% bei der Kombination von mehreren (mindestens 2) Maßnahmen
  • 5% bei gleichzeitiger Umsetzung bewusstseinsbildender Maßnahmen
  • 5% bei Einbeziehung weiterer Akteure

Seit 1. Juli 2020 stehen Gemeinden, Städte und Regionen wieder umfassende Fördermöglichkeiten im Bereich Radverkehr und Mobilitätsmanagement zur Verfügung. Gefördert werden klimafreundliche Mobilitätslösungen zur Forcierung der aktiven Mobilität (Rad- und Fußgängerverkehr) und umweltschonende Mobilitätsmanagementmaßnahmen (z.B. Carsharing, bedarfsorientierte Verkehrsangebote, Schnupperticket sowie bewusstseinsbildende Maßnahmen). Nähere Informationen zu den einzelnen Förderungen finden sie unter dem folgenden Link:

https://www.umweltfoerderung.at/fileadmin/user_upload/media/umweltfoerderung/Dokumente_Betriebe/Fahrzeuge__Mobilitaet__Verkehr/KA_MOBIL_Leitfaden_Multimodales_Verkehrssystem.pdf

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