One Billion Rising Austria 2021

One Billion Rising Austria 2021

c: andrea peller 2015

 

Unter dem Titel „One Billion Rising“ gehen jedes Jahr weltweit Frauen auf die Straßen und veranstalten künstlerische Interventionen gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Höhepunkt ist der sogenannte V-Day am 14. Februar, an dem seit 2013 auf Straßen und Plätzen gegen Gewalt getanzt wird.

Wie auch in vielen Städten weltweit findet One Billion Rising Austria 2021 diesmal vor allem im virtuellen Raum statt, der Frauenausschuss des Österreichischen Städtebundes unterstützt die Aktion, auch städtische Frauenbüros veranstalten eigene Risings.

In den vergangenen Monaten waren Frauen durch die Corona-Pandemie extremen Belastungen ausgesetzt: Homeschooling und mangelnde Kinderbetreuung haben vor allem die Frauen gefordert, sie arbeiten oft in den systemerhaltenden, zumeist schlecht bezahlten Jobs, oft auch noch in Teilzeit. Sie sind damit auch finanziell abhängig. Es ist davon auszugehen, dass sich durch Corona bestehende Abhängigkeitsverhältnisse und auch die Gewalt gegen Frauen eher verstärkt als verbessert haben. Daher ist es genau in diesem Jahr wichtig, aufzuzeigen, dass keine Frau alleine gelassen wird mit der Gewalt, dass es neben den offiziellen Hilfsangeboten, wie Helplines und Frauenhäusern, auch eine Gesellschaft gibt, die Gewalt von Männern gegen Frauen und Mädchen nicht toleriert. One Billion Rising zeugt davon, dass jede Frau Freundinnen, Schwestern, Mitstreiterinnen und auch solidarische Männer und Burschen hat, die gegen Gewalt tanzen und damit das ausdrücken, wie das Leben für alle Frauen und Mädchen sein soll – nämlich frei von Gewalt.

Weltweite Kampagne

Die aktionistische Kampagne One Billion Rising entwickelte sich 2012 aus der V-Day-Bewegung – einer globalen Bewegung, die 1998 von der New Yorker Künstlerin Eve Ensler ins Leben gerufen wurde. Demnach ist der 14. Februar nicht nur Valentinstag, sondern auch V-Day. Das „V“ in V-Day steht für Victory (Sieg), Valentine (Valentinstag) und Vagina.

Am und rund um den 14. Februar erlebt die Bewegung mit der Kampagne One Billion Rising einen Aktionshöhepunkt. Weltweit tanzen tausende Aktivistinnen und Aktivisten gegen Gewalt an Frauen und Mädchenund holen dieses Thema damit in den öffentlichen Raum.

Rising Austria 2021 mit Eve Ensler

Heuer findet One Billion Rising fast überall auf der ganzen Welt im digitalen Raum statt. Die österreichischen Veranstalterinnen machen aus der Not eine Tugend und so veranstaltet OBRA erstmals zusammen mit vielen weiteren OBR-InitiatorInnen österreichweit One Billion Austria 2021.

Am 14. Februar findet das österreichweite Rising von 15 bis 19.00 Uhr online, via Zoom und über den OBRA Youtube-Kanal virtuell Programm statt. Ab 17:30 wird sich auch Eve Ensler selbst zuschalten.

Österreichweites Rising (OBRA) am 14.2. mit Beteiligung von zahlreichen lokalen OBR-Initiativen

Linkzusendung unter events###1billionrising###at (bis spätestens 13h);

Beginn 15h, Rising von 17-18h

weitere Risings in Österreichs Städten:

  • St.Pölten:  Freitag, 12. Februar, 12.30 Uhr - 13.30 Uhr,
  • Klagenfurt, Villach: OBR Mädchenzentrum Klagenfurt, Mittwoch, 17. Februar; 12.10 – 12.50
  • Krems: freier Eintritt in der Kunsthalle Krems am 14.2.
  • Innsbruck: 14h Annasäule


Mehr Informationen zum Programm unter:
www.1billionrising.at/

Tanztutorials:
https://www.youtube.com/watch?v=a6GNn1uutps


Weitere Links zum Thema:

  • Österreichweite Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800/222 555
  • Stadt Wien 24-Stunden Frauennotruf: 0171719
  • Notruf der Wiener Frauenhäuser: 057722

Rückfragehinweis für Medien:
Saskia Sautner
Österreichischer Städtebund, Kommunikation:
Tel.: +43 1 4000 89990, Mobil: +43 676 8118 89990;
E-Mail: saskia.sautner@staedtebund.gv.at
www.staedtebund.at

 

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