Österreichischer Städtebund



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Workshop GIP in Städten am 8. März 2017 in St. Pölten

Workshop GIP in Städten am 8. März 2017 in St. Pölten

Im Rahmen des österreichischen Städtebundes tagte ein Workshop zum Thema „GIP in Städten“ am 8. März 2017 im Rathaus St. Pölten an dem rund 30 Städte-, Länder- und Verkehrsverbundvertreter teilnahmen.

 

Zeitgemäße Verwaltung und intelligente Mobilität brauchen vollständige, aktuelle und verlässliche Daten. Gesetzlich wurde festgelegt, dass die Graphenintegrations-PlattformGIP der österreichweite Referenzgraph für Verkehrsinformation, Verkehrsmanagement und Verkehrssteuerung in allen Verwaltungseinheiten ist. Die GIP wird gemeinsam von Bund, Ländern, ASFINAG, ÖBB-Infrastruktur AG und dem Österreichischen Städte- und Gemeindebund erstellt. Die GIP hat den Vorteil, dass Software, Datenmodelle und E-Government-Prozesse nicht mehr parallel für mehrere Systeme entwickelt werden müssen und dass alle Daten zentral zusammengeführt werden. Die Verkehrsauskunft Österreich (VAO), die Verwaltungsgrundkarte Österreichs - basemap.at, der Pendlerrechner des BMF, die Blaulichtorganisation und das alpine Wegeinformationssystem (AWIS.GIP) benötigen die GIP als Basis.

Im Arbeitskreis wurden Fragen und Probleme der Modellierung durch die mittlerweile erreichte Detailtiefe von Fahrrad- und Fußwegen im städtischen Bereich ebenso in einer angeregten Diskussion erörtert wie die Neuerung der Grundstückszugangskoordinate im österreichischen Adressregister bedingt durch die GIP. Ein weiterer Programmpunkt setzte sich mit dem Einsatz und dem Zusammenspiel der Softwarewerkzeuge zur Aktualisierung der Daten auseinander. Der Maßnahmenassistent als das Werkzeug für Bezirkshauptmannschaften und Verkehrsämter die StVO Verordnungen erlassen, kann muss sich aber nicht stützen auf Daten des Kreuzungsassistenten der von den Straßenverwaltungen eingesetzt wird. Möglichkeiten der Datenprüfung durch die Einbindung von thematischen Webservices unter anderem der Radinfrastruktur zur Steigerung der Qualität im eigenen Wirkungsbereich wurden vorgestellt. Analysemöglichkeiten zur Berechnung von Einzugsbereichen von Apotheken oder die Routenplanung von Krankentransporten wurden präsentiert und ein Ausblick auf die künftigen Entwicklungen in und um die Graphenintegrations-Plattform GIP rundeten das Programm ab.  

Weiterführende Links:

http://www.verkehrsauskunft.at/

http://www.gip.gv.at

https://basemap.at/

https://anachb.vor.at/