The Lisbon Treaty – EU Constitutionalism without a Constitutional Treaty?

The Lisbon Treaty – EU Constitutionalism without a Constitutional Treaty?

Univ.-Prof. Stefan Giller/ Univ.Prof. Jacques Ziller: The Lisbon Treaty – EU Constitutionalism without a Constitutional Treaty?, Schriftenreihe der Österreichischen Gesellschaft für Europaforschung (ECSA Austria), Springer Verlag Wien, 383 Seiten, broschiert, 85,55 Euro, ISBN: 978-3-211-09428-0.

Titelbild - The Lisbon Treaty

 

Als die Europäischen Staats- und Regierungschefs im Spätsommer des Jahres 2007 den Vertrag von Lissabon unterzeichneten, schien es, dass der verfassungsmäßige Prozess in Europa endlich nahe seiner Erfüllung ist.
Für Viele kam der, scheinbar unmittelbar bevorstehende Abschluss dieses übermäßig langen Prozesses, welcher im Jahr 2000 oder sogar schon früher begonnen hatte und, der viel von der Kapazität der Union für Strategie  und Kompromisse verbraucht hatte, als große Erleichterung.
Obwohl die Resultate des Irischen Referendums zu einiger Ernüchterung führten, ist es offensichtlich, dass, wie auch immer der endgültige Ausgang sein möge, der Lissabon-Vertrag vorläufig das Bestmögliche in einer Europäischen Union von 27 oder mehr Staaten ist. Vor diesem Hintergrund präsentiert dieser Band mehrere Arbeiten von renommierten EU-Anwälten, welche die Konsequenzen von „Lissabon“ in verschiedenen Bereichen der Politik (außenpolitische Beziehungen, Justiz, Innere Angelegenheiten, Wirtschaftspolitik, etc.) wie auch die Pro und Kontras der Verfassung der Union am derzeitigen Stand des Vertrages von Lissabon, behandeln.
Reichlich Anregung zum Denken wird im Vorwort von Giuliano Amato angeboten, der seit Anbeginn einer der wichtigsten Protagonisten des EU-Konstitutionalismus ist.  

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