Woraufhin wir integrieren

Woraufhin wir integrieren

Alfred Rammer Hrsg., Woraufhin wir integrieren, Toleranz als Leitidee einer modernen Gesellschaft, Neuer wissenschaftlicher Verlag GmbH Nfg KG, Wien 2009, ISBN 978-3-7083-0548-6.

Titelbild des Buches "Woraufhin wir integrieren"

 

Die geschichtliche Entwicklungen haben nicht nur äußerlich die Welt verändert, sie wirken sich auch auf die Art der Weltdeutung und –gestaltung, letztlich auf die Verfasstheit der Vernunft selbst aus. Eine Gesellschaft, die die Epoche der Aufklärung durchlaufen hat und in der „Moderne“ angekommen ist, hat sich als „reflexive Gesellschaft“ die neuen Herausforderungen zu vergegenwärtigen, um diese auch zu bewältigen. Sie hat wahrzunehmen, dass die Haltung der Toleranz mehr denn je ins Zentrum ihrer Konstitution gerückt ist. Die Gesellschaft hat nur dann eine für alle bekömmliche Zukunft, wenn sie eine tolerante ist. Auf Toleranz hin zu integrieren, die gibt den Maßstab, an dem Integrierende wie Integriert-Werdende zu messen sind.  

Der Umgang mit fremden Kulturen – zumal mit muslimischen – ist spätestens seit den Terroranschlägen in den USA 2001 allerorts ein heiß umstrittenes Thema. Schön langsam setzt sich selbst in den Ländern wie Deutschland oder Österreich die Erkenntnis durch, dass man ungeachtet anders lautender Versicherung längst de facto zu einem Einwanderungsland geworden ist. Vor diesem Hintergrund aber verschieben sich Horizonte, es gilt, Perspektiven für den Umgang von Angehörigen anderer Kulturen innerhalb der eigenen Gesellschaft zu entwickeln, nicht mehr Außenpolitik, sondern Innenpolitik ist gefragt. Der Autor beschäftigt sich in diesem Buch in drei Ebenen mit diesem Thema:

  • Integration
  • Das Heute der Gesellschaft
  • Woraufhin wir integrieren

Alfred Rammer, geb. 1959, Studium der Theologie und Soziologie, Religionslehrer, Soziologe bei Public Opinion Austria – Institut für qualitative Sozialforschung; Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der SoziologInnen in Österreich, Vorstandmitglied der Vereinigung für katholische Sozialethik in Mitteleuropa

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