Klimaschutz und Verkehr

Klimaschutz – Siedlungsentwicklung – Verkehr: bringen wir das zusammen?

Dieser Themenworkshop war ursprünglich als Arbeitskreis für den Städtetag 2020 konzipiert.
Wir bieten Ihnen diesenals Livestream und für einen sehr kleinen Personenkreis (max. 50 Personen) vor Ort in Villach an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Im Vorfeld des Workshops finden folgende vorbereitenden Webinare statt:

Webinar 1: Multimodale Knoten am 14.10.2020 von 14:00 - 16:00 Uhr

Webinar 2: Sharing Mobility am 21.10.2020 von 14:00 - 16:00 Uhr

Webinar 3: Radverkehr am 28.10.2020 von 09:00 - 11:00 Uhr

Webinar 4: Siedlungsentwicklung und Mobililtät am 4.11.2020 von 09:00 - 11:00 Uhr


Der Themenworkshop findet am 12. 11. 2020 von 09:00 bis 11:30 Uhr live in Villach und online statt.

Teilnehmer*innen:

09.00 bis 09.10 Begrüßung

09.10 bis 10.00 Uhr Impulsvorträge:
Bundesministerin Leonore Gewessler, Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (online)
Robert Missen, Leiter der Abteilung „Innovation und Forschung“, DG MOVE der Europäischen Kommission

10.00 bis 11.30 Uhr Podiumsdiskussion:
Robert Missen, Leiter der Abteilung „Innovation und Forschung“, DG MOVE der Europäischen Kommission
Mag. Dr. Jürgen Schneider, Sektionschef, Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Bürgermeister Georg Willi, Innsbruck
Vizebürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner, Villach
Michael Schwifcz MSc, Amt für Stadtplanung und Verkehr, Salzburg
Stadtbaudirektor Dipl.-Ing. Mag. Bertram Werle, Graz

Moderation:
Dipl.-Ing. Martin Russ, AustriaTech Gesellschaft des Bundes für technologiepolitische Maßnahmen GmbH

Kernfragen:

  • Wie sehen die konkreten Herausforderungen und Maßnahmen in der Stadtentwicklung und im Mobilitätssystem aus, um schnelle Antworten in der Corona-Krise anzubieten, eine Dekarbonisierung im Verkehr bis 2040 auf den Weg zu bringen und die Wirtschaftskrise zu bewältigen?
  • Was sind die Erwartungen des Bundes und der EU an die Städte?
  • Welche Rahmenbedingungen brauchen die Städte, um ihren Aufgaben nachkommen zu können?
  • Welche Best-Practice-Projekte der Städte könnten als Vorbild für andere Städte dienen?

Information zu den Impulsvortragenden

Informationen zu den Vortragenden

Inhalt:

Mit der Corona-Krise wurde nicht nur die örtliche Trennung zwischen Wohnen und Arbeiten zeitweise aufgehoben. Neben vielen anderen Effekten hatte die Krise dadurch fundamentale Auswirkungen auf unser Mobilitätsverhalten: viele Wege entfielen, die Fahrleistungen insgesamt gingen mit dem Lockdown rapide zurück, aber der Anteil des Individualverkehrs (motorisiert oder in Form von Rad- bzw. Fußverkehr) an den verbliebenen Wegen stieg bis dato beachtlich.

Neben den verkehrlichen Effekten beschäftigen die Gesellschaft in Corona-Zeiten vermehrt auch Fragen der Stadtplanung: Durch das Schließen von Spielplätzen und Parks erkannte so mache(r) erst die Bedeutung von privaten sowie öffentlichen Grün- und Freiräumen, es gibt ein Augenmerk auf mehr Platz für FußgängerInnen, und auch die Relevanz funktionierender Stadt- und Ortskerne ist stärker ins Blickfeld gerückt.

Die Herausforderung, das Gefüge von Siedlungsentwicklung und Verkehr so zu gestalten, dass Österreich 2040 Klimaneutralität erlangt, ist mit den steigenden Anforderungen an beide Sektoren somit durch die Corona- und die dadurch ausgelöste Wirtschaftskrise noch größer geworden.  Klar ist: die Städte verfügen via Raumordnung bzw. Stadtplanung, Verkehrs- und Energieplanung über relevante Steuerungsmöglichkeiten und sind daher SchlüsselakteurInnen in der Krise.

Kontakt:
Für Fragen zum Themenworkshop  stehen Ihnen gerne Frau Dipl.-Ing.in Stephanie Schwer (T.: +43-1-4000-89970, stephanie.schwer###staedtebund.gv###at) und Frau Dipl.-Ing.in Melanie Dobernigg-Lutz (T.: +43-1- 4000-89989, melanie.dobernigg-lutz###staedtebund.gv###at) zur Verfügung.

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