ÖStB-Leitinitiative „E-Government-Referenzstädte“: Der Weg zum medienbruchfreien E-Government

ÖStB-Leitinitiative „E-Government-Referenzstädte“: Der Weg zum medienbruchfreien E-Government

Um die Aktivitäten im Bereich „E-Government“ sinnvoll zu bündeln und ein Gesamtmodell für den medienbruchfreien Verfahrensablauf von A wie Antrag, bis Z wie Zustellung zu schaffen, hat der Österreichische Städtebund 2008 die auf drei Jahre projektierte Leitinitiative „E-Government-Referenzstädte“ ins Leben gerufen, die seit 2009 in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt umgesetzt wird.  

Langfristiges Ziel der Initiative, an der 17 Mitgliedsgemeinden als „Referenzstädte“ und eine „Referenzregion“ (alle Kärntner Gemeinden, vertreten durch das Gemeindeinformatikzentrum Kärnten – GIZ-K) teilnehmen, ist die Einführung einer durchgängigen E-Government-Referenzarchitektur in den Gemeinden und Städten. Ein umfassendes Maßnahmenpaket berücksichtigt dabei alle Bereiche, beginnend mit der kommunalen Website als Einstiegspunkt für elektronische Verfahren, über Backoffice-Prozesse in der Gemeinde bis hin zur elektronischen Zustellung von Erledigungen.  

Die im Rahmen der Initiative entwickelten und in der Praxis in den Referenzstädten eingesetzten Lösungen sollen als Good Practices dienen und so offen sein, dass sie jederzeit auf andere Städte und deren spezifische Anfordernisse übertragbar sind, sodass alle Mitgliedsgemeinden von den in den Referenzstädten durchgeführten Maßnahmen profitieren. Dabei wird auch auf das vorhandene Know How von jenen Städten zurückgegriffen, die bereits einzelne Maßnahmen umgesetzt haben und ein aktiver Wissenstransfer zwischen den Kommunen initiiert.  

Details zur ÖStB-Leitinitiative „E-Government-Referenzstädte“ finden Sie auf der Projektwebsite „Digitale Städte“ unter http://digitale.staedte.gv.at/.

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