Aufgaben des Österreichischen Städtebundes

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Finanzausgleich

Der Finanzausgleich (iwS) regelt die finanziellen Beziehungen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden und wird etwa alle vier bis sechs Jahre neu verhandelt. Im Zentrum steht das Finanzausgleichsgesetz (FAG), dass (hauptsächlich) die Aufteilung der gemeinschaftlichen Bundesabgaben (Ertragsanteile) regelt. Bei diesen Abgaben handelt es sich um alle großen Steuern, also zum Beispiel um die Lohn-, Umsatz-, Einkommens, und Körperschaftssteuer, deren Erträge nach bestimmten Schlüssel aufgeteilt werden. Darüber hinaus werden noch eine Vielzahl weiterer Regelungen vereinbart.
Der Österreichische Städtebund strebt eine Reform des Finanzausgleiches an, der den wachsenden Aufgaben der Städte und Gemeinden gerecht wird und der insbesondere auch die zunehmend unübersichtlichen Finanzströme zwischen Ländern und Gemeinden abstellt.

Das Standardwerk zum Finanzausgleichsgesetz 2024 mit seinen Kommentaren und einer Fülle von Beiträgen namhafter ExpertInnen hat das Zentrum für Verwaltungsforschung (KDZ) in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Städtebund herausgegeben.
 

Finanzausgleich 2024: Ein Handbuch
https://www.kdz.eu/de/wissen/schriftenreihen/finanzausgleich-2024-ein-handbuch

zur Städtebund-Website FAG 2024

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Österreichischer Städtetag

Der Österreichische Städtebund hält jährlich einen drei Tage dauernden Städtetag ab, der jeweils unter einem Fachthema steht und auch in Arbeitskreisen detaillierte Informationen zu politisch wichtigen Themen liefert.

zur Städtetag-Website

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Landesgruppen

Die Mitglieder des Städtebundes treffen sich in den Bundesländern im Rahmen von Landesgruppensitzungen, um "regionale" Anliegen zu beraten und gegenüber den Ländern zu vertreten.

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Österreichische Gemeinde-Zeitung (ÖGZ)

Die Österreichische Gemeindezeitung (ÖGZ) ist das offizielle Magazin des Österreichischen Städtebundes und informiert mit wechselnden Schwerpunktthemen über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen. 
Erscheinungsweise: alle zwei Monate und ab 2026 auch online.

zur ÖGZ-Website

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Statistisches Jahrbuch österreichischer Städte - Österreichs Städte in Zahlen

Die Publikation „Österreichs Städte in Zahlen“ (Die wissenschaftliche Aufbereitung erfolgt durch das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung) wird alle zwei Jahre erstellt und liefert umfassende statistische Daten, die einerseits durch die Statistik Austria und andererseits durch eine Umfrage unter den Mitgliedsstädten des Österreichischen Städtebundes erhoben werden. Die wissenschaftliche Aufbereitung erfolgte durch das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung. Die Themenfelder reichen von der Bevölkerungsstatistik bis hin zu Gesundheitskennzahlen, von Umweltdaten bis hin zu Finanz- und Wirtschaftsdaten.

Download:

Österreichs Städte in Zahlen 2017
Österreichs Städte in Zahlen 2020
Österreichs Städte in Zahlen 2023
 

 

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Internationale Aktivitäten

Der Österreichische Städtebund ist auch europäisch und international aktiv.

  • Büro in Brüssel
    Bereits im Zuge des österreichischen Beitrittsprozesses zur EU wurde vom Österreichischen Städtebund ein Büro, das im Gebäude der Ständigen Vertretung Österreichs bei der EU angesiedelt ist, eingerichtet. Der Österreichische Städtebund ist auf diese Weise in Brüssel sowohl in den nationalen als auch in den europäischen Informations- und Gesetzgebungsprozess in EU-Angelegenheiten sehr eng eingebunden.
    Mehr Infos finden Sie hier.
     
  • Ausschuss der Regionen
    Kongress der Gemeinden und Regionen Europas

    Der Österreichische Städtebund ist sowohl im Ausschuss der Regionen der EU (AdR) als auch im Kongress der Gemeinden und Regionen beim Europarat (KGRE) durch jeweils drei Personen vertreten. Der AdR ist ein beratendes Gremium der EU in das Vertreter:innen aus lokalen und regionalen Gebietskörperschaften der EU-Mitgliedsländer entsandt werden. Er wurde mit dem Vertrag von Maastricht 1992 eingerichtet und tagte erstmals 1994. Der Kongress der Gemeinden und Regionen Europas (KGRE) wurde 1994 als beratendes Gremium des Europarates eingerichtet. Der Kongress besteht aus der gleichen Anzahl von Mitgliedern wie die parlamentarische Versammlung des Europarates. Er hat momentan je 315 Mitglieder und Stellvertreter aus 47 Ländern. Delegierte des Österreichischen Städtebundes nehmen sowohl an den Beratungen des Ausschusses der Regionen bei der Europäischen Union als auch des Kongresses der Gemeinden und Regionen Europas (KGRE) beim Europarat teil.
     
  • RGRE – UCLG 
    Der Österreichische Städtebund ist Mitglied des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) und des globalen Dachverbandes der Kommunalverbände und Städte (United Cities and Local Governments – UCLG). Die politische Vertretung in den Gremien der internationalen Organisationen wird vom Österreichischen Gemeindebund und dem Österreichischen Städtebund gemeinsam ausgeübt. Der ehemalige Wiener Bürgermeister und Präsident des Österreichischen Städtebunds, Dr. Michael Häupl, war von 2004 bis 2010 Präsident des RGRE.
     
  • Kooperationen in EU-Kandidatenländern
    Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989/90 bildeten Kooperationen mit neu etablierten Kommunalverbänden in den früheren kommunistischen Ländern einen Schwerpunkt der Arbeit des Städtebundes. So wurden zum Beispiel Studienbesuche für mehr als 3.000 Bürgermeister und kommunale Entscheidungsträger:innen aus den Reformländern in verschiedenen Städten und Gemeinden ermöglicht, um österreichische Kommunalpolitik in Theorie und Praxis kennenzulernen. Weitere Meilensteine waren die Projekte LOGON (1999 bis 2006) und BACID (2014 bis 2025), im deren Rahmen Erfahrungen des EU-Beitrittsprozesses mit Kommunalverbänden in EU-Kandidatenländer weitergegeben wurden.

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Newsletter

Der Newsletter des Österreichischen Städtebundes erscheint 1 bis 2 Mal im Monat und beinhaltet News aus dem Städtebund, Veranstaltungshinweise, Weiterbildungsmöglichkeiten und nützliche Hinweise für die Mitgliedsstädte. 

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